EU-Projekt ODYSSEV revolutioniert Hochvolt-Antriebe für Elektroautos aus Dortmund

Walburga Hornig
Walburga Hornig
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Ein Plakat mit einem Auto und Text, der eine Steuergutschrift von bis zu 7500 USD f├╝r den Kauf eines neuen oder gebrauchten Elektrofahrzeugs in 2023 ank├╝ndigt.Walburga Hornig

EU-Projekt ODYSSEV revolutioniert Hochvolt-Antriebe für Elektroautos aus Dortmund

Ein neues, von der EU finanziertes Projekt nimmt sich zentraler Herausforderungen in der Elektrofahrzeug-Technologie an. Forscher der Fachhochschule Dortmund leiten die Initiative ODYSSEV, die Hochvolt-Antriebssysteme für E-Autos entwickeln soll. Ziel des Projekts ist es, die Effizienz zu steigern, das Gewicht zu reduzieren und die Ladezeiten zu verkürzen – bei gleichzeitiger Gewährleistung der Sicherheit bei Spannungen von über 1.000 Volt.

An ODYSSEV sind 14 Partner aus acht europäischen Ländern beteiligt, darunter Branchenführer wie Mitsubishi Electric Europe und ZF Friedrichshafen. Gefördert wird das Vorhaben im Rahmen des EU-Programms Horizon Europe. Die Zusammenarbeit umfasst die gesamte Entwicklungsphase – von fortschrittlichen Halbleitern bis hin zur Integration in Komponenten wie Bordladegeräte und Traktionswechselrichter. Mithilfe digitaler Werkzeuge wie Modellierung und Simulation werden die Systeme optimiert, bevor sie in der Praxis getestet werden.

Hochvoltsysteme bieten klare Vorteile: Sie verbessern den Energiefluss, ermöglichen schnelleres Laden mit dünneren Kabeln und reduzieren Gewicht sowie Kosten. Doch die Technologie steht auch vor Hürden, etwa bei den Isolationsanforderungen, den Grenzen der Halbleiter oder dem Risiko einer Überhitzung der Batterien. Das Projekt will diese Probleme überwinden und gleichzeitig hohe Sicherheitsstandards für Hochvolt-Elektrofahrzeuge setzen.

Der erste Prototyp soll in Kürze auf der Teststrecke LaSiSe in Selm erprobt werden. Das nächste Projekttreffen ist für Juni an der Fachhochschule Dortmund angesetzt. Neben dem technischen Fortschritt unterstützt ODYSSEV die Bestrebungen der EU, eine Führungsrolle in der Antriebstechnologie für E-Fahrzeuge einzunehmen und die Klimaziele im Verkehrssektor zu erreichen.

Das ODYSSEV-Projekt markiert einen wichtigen Schritt hin zu effizienteren und sichereren Hochvolt-Elektrofahrzeugen. Durch die Verbindung von Forschung, Industriekompetenz und digitaler Innovation strebt die Initiative an, Hochvoltsysteme für den Alltagseinsatz praxistauglich zu machen. In den kommenden Monaten werden Tests und Abstimmungen fortgesetzt, während das Team an skalierbaren Lösungen arbeitet.

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