Dringende Hausarztüberweisungen: System am Limit – wer profitiert wirklich?
Dringende Hausarztüberweisungen: System am Limit – wer profitiert wirklich?
Deutschlands System für dringende Hausarztüberweisungen in der Nähe steht massiv in der Kritik
Ein gemeinsamer Bericht des Bundesrechnungshofs und des GK-Spitzenverbandes (Gemeinsamer Bundesausschuss der gesetzlichen Krankenversicherungen) zeigt explodierende Kosten bei kaum sichtbaren Verbesserungen auf. Gleichzeitig berichten Hausärzte bundesweit von wachsendem Druck, unnötige Überweisungen als "dringend" einzustufen – was zu Spannungen mit Patienten und einer finanziellen Belastung des Systems führt.
Die Überweisungsregeln, 2019 mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) eingeführt, sollten eigentlich Wartezeiten auf Hausarzttermine verkürzen. Doch der Bundesrechnungshof stellt fest: Trotz höherer Ausgaben haben sich die Verzögerungen sogar verlängert. Über 750 der 800 befragten Hausärzte gaben an, sie würden dazu gedrängt, Überweisungen als dringlich zu kennzeichnen – selbst wenn es medizinisch nicht gerechtfertigt ist – nur um schneller Termine zu erhalten.
Rechtlich dürfen Hausärzte Dringlichkeitscodes nur nutzen, wenn der Gesundheitszustand des Patienten dies erfordert. Viele berichten jedoch von Gegenwind, wenn sie solche Anfragen ablehnen: Patienten reagieren oft verärgert auf Absagen. Die finanzielle Schieflage verschärft die Frustration: Während Hausärzte von dringlichkeitsbasierten Zusatzgebühren profitieren, erhalten Hausärzte keine Extravergütung für den erhöhten Verwaltungsaufwand.
Allein in Nordrhein-Westfalen haben über 200 Hausärzte gemeldet, dass Fachärzte gezielt Dringlichkeitsüberweisungen einfordern, um ihre Einnahmen künstlich aufzubessern. Der Verband der Fachärzte (SpiFa) verteidigt die Praxis und argumentiert, Dringlichkeitscodes seien rechtmäßig, wenn sie medizinisch begründet seien – räumt aber ein, dass sie tatsächlich keine zusätzlichen Terminkapazitäten schaffen. Die meisten Hausärzte bestätigen, dass das System bei echten Notfällen funktioniert, doch die Mehrheit ist mit den finanziellen und bürokratischen Lasten unzufrieden.
Die Prüfung offenbart ein System, in dem höhere Kosten nicht zu schnellerer Versorgung geführt haben. Während Hausärzte zwischen rechtlichen Vorgaben und Patientenerwartungen aufgerieben werden, werden die Rufe nach einer Reform immer lauter. Fachärzte profitieren weiterhin von Dringlichkeitszuschlägen – doch die versprochenen kürzeren Wartezeiten bleiben aus.
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