Xavier Naidoos umstrittenes Comeback: Zwischen Reue und alten Vorwürfen
Xavier Naidoos umstrittenes Comeback: Zwischen Reue und alten Vorwürfen
Xavier Naidoo: Kann er ein Comeback feiern?
Teaser: Nach sechs Jahren Pause feiert Xavier Naidoo am Dienstag sein Konzert-Comeback in Köln. Doch es handelt sich um kein gewöhnliches Comeback.
16. Dezember 2025, 06:05 Uhr
Xavier Naidoo kehrt mit zwei Konzerten in der Kölner Lanxess Arena am 16. und 17. Dezember 2025 auf die Bühne zurück. Die Ankündigung folgt auf eine sechsjährige Bühnenabstinenz – doch sein Comeback bleibt hochumstritten. Kritiker verweisen auf frühere Äußerungen und Lieder, die des Antisemitismus, Rassismus und der Nähe zur rechtsextremen Szene bezichtigt werden.
Schon Naidoos geplante Konzerte in Köln 2023 fanden trotz Forderungen nach Absage statt. Die Werteinitiative für jüdische Belange argumentierte, sein Auftritt verharmlose Antisemitismus. Dennoch sagten die Veranstalter die Shows nicht ab – beide Termine waren innerhalb weniger Stunden ausverkauft, sodass ein zusätzliches Konzert angesetzt wurde.
2022 veröffentlichte Naidoo ein YouTube-Video, in dem er sich für frühere Aussagen entschuldigte. Er distanzierte sich von Nationalismus, Rassismus, Homophobie und Antisemitismus und behauptete, seine Haltung habe sich gewandelt. Skeptiker wie der Journalist Andreas Speit halten jedoch dagegen: Ein Austritt aus der rechtsextremen Szene erfordere mehr als eine öffentliche Entschuldigung – nämlich ein lebenslanges Engagement.
Auch juristisch steht der Sänger unter Druck. Vor dem Landgericht Mannheim laufen zwei Verfahren wegen Volksverhetzung, ausgelöst durch angeblich antisemitische Inhalte, die er auf Telegram geteilt haben soll. Seine früheren Kooperationen – etwa 2021 mit dem Rechtsextremisten Hannes Ostendorf – schürten die Kritik zusätzlich. Titel wie Marionetten, Raus aus dem Reichstag oder Goldwaagen/Goldwagen enthalten Textzeilen, die weithin als verschwörungsideologisch und antisemitisch gelten.
Veranstalter Marek Lieberberg verteidigt Naidoos Rückkehr und betont, der Künstler habe sich "eindeutig" von extremistischen Positionen distanziert. Als Beleg führt er Naidoos Selbstkritik an – doch viele bleiben misstrauisch.
Die beiden Kölner Konzerte finden wie geplant statt; für den ersten Auftritt wurden 15.000 Tickets rasant verkauft. Während Naidoo behauptet, seine früheren Überzeugungen aufgegeben zu haben, deuten die laufenden Prozesse und anhaltende Vorwürfe darauf hin, dass sein Comeback weiter unter Beobachtung stehen wird. Die starke Nachfrage der Fans steht dabei in scharfem Kontrast zu den Bedenken jüdischer Verbände und antirassistischer Initiativen.
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