Spektakulärer Tresorknacker in Gelsenkirchen: 3.250 Schließfächer geplündert
Kriminalermittler fordern Kontrollmechanismen für Schließfächer - Spektakulärer Tresorknacker in Gelsenkirchen: 3.250 Schließfächer geplündert
Dreister Einbruch in Gelsenkirchen entfacht Debatte über strengere Kontrollen für Schließfächer
Unbekannte Täter brachen in der Nacht vom 29. auf den 30. Dezember 2025 in eine Filiale der Sparkasse in Gelsenkirchen ein und öffneten dabei fast alle 3.250 Kundenschließfächer. Die maskierten Einbrecher sind weiterhin auf der Flucht, ihre Identität ist noch immer ungeklärt.
Der Vorfall hat die nordrhein-westfälische Landesgruppe des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) veranlasst, schärfere Regulierungen für Schließfächer zu fordern. Diese könnten sonst für Geldwäsche missbraucht werden, warnt der Verband.
Der Einbruch wurde am frühen Morgen des 29. Dezember entdeckt, nachdem ein Feueralarm die Behörden alarmiert hatte. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Täter möglicherweise tagelang damit beschäftigt waren, Wertgegenstände aus dem Tresor zu entfernen. Überwachungskameras filmten maskierte Männer, doch bislang gab es keine Festnahmen.
Die Einbrecher bohrten ein großes Loch in den Tresor, nachdem sie zuvor einen Archivraum durchdrungen hatten. Bei dem Coup wurden nahezu alle Kundenschließfächer geplündert.
Oliver Huth, Landesvorsitzender des BDK in NRW, warnt seit Langem vor den Risiken unregulierter Schließfächer. Sein Argument: Jeder könne dort Bargeld oder Vermögenswerte ohne Überprüfung deponieren – und damit möglicherweise organisierter Kriminalität Vorschub leisten. In einem Fall entdeckte er 300.000 Euro im Schließfach einer Kindergärtnerin, was Fragen aufwarf. Zwar räumt er ein, dass manche Mieter legitime Erbstücke lagern, doch sieht er keinen nachvollziehbaren Grund, warum jemand Bargeld in einem Schließfach statt auf einem Bankkonto aufbewahren sollte.
Ein Anwalt der betroffenen Kunden wies Vorwürfe zurück, in den geplünderten Fächern hätten sich illegale Gelder befunden. Viele Kunden hätten den rechtmäßigen Besitz ihrer Wertsachen nachweisen können. Huth wollte sich nicht konkret zum Fall Gelsenkirchen äußern, betonte jedoch, dass groß angelegte Straftaten oft über lange Zeit akribisch geplant würden.
Aktuell unterliegen Schließfächer nicht der Regulierung durch die sechste EU-Geldwäscherichtlinie. Banken haben keine Möglichkeit zu überprüfen, was darin aufbewahrt wird – eine mögliche Schlupflücke für kriminelle Machenschaften.
Der Raub in Gelsenkirchen hat die Sicherheitslücken bei Schließfächern schonungslos offenbart. Während die Polizei weiterhin nach den Tätern fahndet, drängt der BDK auf strengere Überwachung. Ohne gesetzliche Änderungen, so die Warnung der Behörden, könnten Schließfächer weiterhin als Werkzeug für Geldwäsche und organisierte Kriminalität dienen.
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