Münster setzt auf schärfere Sicherheitsregeln für die Weihnachtsmärkte 2025
Lia RömerMünster setzt auf schärfere Sicherheitsregeln für die Weihnachtsmärkte 2025
Münster bereitet sich mit neuen Sicherheitsvorkehrungen auf die Weihnachtsmärkte vor
Ab dem 24. November werden in der Münsteraner Altstadt mehrere Straßen während der Marktzeiten für den Verkehr gesperrt. Die Behörden haben zudem strengere Regeln eingeführt und die Streifenpräsenz verstärkt, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten.
Von den Sperrungen betroffen sind unter anderem die Salzstraße, die Ludgeristraße und der Harsewinkelplatz. Auch die Strecke vom Drubbel über den Roggenmarkt und die Bogenstraße bis zum Spiekerhof wird eingeschränkt. Erstmals werden zudem Teile des Kiepenkerl-Viertels für Fahrzeuge gesperrt. Die Absperrungen gelten täglich von 11 Uhr morgens bis zur Schließung der Märkte.
An den Barrieren unterstützen private Sicherheitskräfte die Besucher, während der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) mit einem verstärkten Aufgebot präsent sein wird. Polizei aus Münster und Enschede wird in gemischten Teams im Einsatz sein, im Austausch mit den Marktbesuchern stehen und bei Bedarf Hilfe leisten. Uniformierte und zivil gekleidete Beamte werden das Gelände patrouillieren, um Taschendiebe abzuschrecken und auf Vorfälle schnell reagieren zu können.
Das Mitführen von Messern auf den Märkten ist nun verboten. Händler und Besucher wurden aufgefordert, verdächtiges Verhalten umgehend den Behörden zu melden. Anders als in den vergangenen drei Jahren (2023–2025) sind aufgrund der Verkehrsbeschränkungen keine Marktschließungen zu erwarten.
Ziel der neuen Maßnahmen ist es, ein sicheres Umfeld für die Weihnachtsmärkte zu schaffen. Mit Straßensperrungen, zusätzlichen Streifen und dem Messerverbot hoffen die Behörden, Kriminalität vorzubeugen und die Besucherströme besser zu steuern. Die Einschränkungen gelten während der gesamten Marktsaison.






