Metallindustrie in NRW kämpft mit Jobverlusten und schwindender Produktion
Trübe Stimmung in der Metall- und Elektronikindustrie - Metallindustrie in NRW kämpft mit Jobverlusten und schwindender Produktion
Nordrhein-Westfalens Metall- und Elektroindustrie steckt in schweren Turbulenzen – mit Jobabbau und rückläufiger Produktion. Ein aktueller Bericht zeigt: Fast 30 Prozent der Unternehmen haben in den vergangenen sechs Monaten Stellen abgebaut, während nur ein kleiner Teil für Anfang 2026 Einstellungen plant. Branchenvertreter warnen vor einer Verschärfung der Krise, sollten nicht bald grundlegende Reformen umgesetzt werden.
Die Branche schrumpft seit Mitte 2024 kontinuierlich und verliert monatlich rund 2.100 Arbeitsplätze. Die Produktionszahlen liegen mittlerweile 23 Prozent unter denen von 2018 – ein deutlicher Rückgang der Auslastung. Dennoch haben bisher keine großen Unternehmen Entlassungen für das erste Halbjahr 2026 öffentlich angekündigt.
Die Stimmung unter den Unternehmensführern bleibt gedrückt. Nur 14 Prozent bewerten ihre aktuelle Lage als gut, und lediglich 10 Prozent rechnen in den nächsten sechs Monaten mit einer Besserung. Kurzarbeit bleibt weit verbreitet: 28 Prozent der Betriebe nutzen das Instrument, um die Kosten zu stemmen. Arndt Kirchhoff, Präsident des Verbands Metall NRW, spricht von einer „tiefen Wettbewerbskrise“ mit gravierenden strukturellen Defiziten. Er kritisiert die Politik scharf, die die Dringlichkeit der Lage nicht erkenne, und verweist auf wachsende Verärgerung bei den Arbeitgebern. Um die Entwicklung umzukehren, fordert Kirchhoff mutige Reformen – darunter Maßnahmen zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit und zur Stärkung der wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit.
Auch bei den Einstellungsplänen sieht es düster aus: Während jedes vierte Unternehmen mit weiteren Stellenstreichungen rechnet, wollen nur 15 Prozent in den kommenden Monaten neues Personal einstellen.
Die Krise der Branche zeigt keine Anzeichen einer Entspannung. Bei anhaltend schwacher Zuversicht und fortlaufendem Arbeitsplatzabbau könnte der Rückgang von Produktion und Beschäftigung ohne entscheidende politische Weichenstellungen weitergehen. Die Wirtschaft fordert nun Reformen, um den Sektor zu stabilisieren und das Wachstum wiederzubeleben.
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