Mainzer Karnevalslegende Allerscheenste pausiert bis 2027 – und plant ein Comeback

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Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Bühne von den Wiesbadener Festspielen aus dem Jahr 1902, das Menschen in traditioneller deutscher Kleidung zeigt, einige mit Hüten und andere mit Umhängen, unter bunten Lichtern und Dekorationen, während das Publikum im Hintergrund jubelt und klatscht.Admin User

Mainzer Karnevalslegende Allerscheenste pausiert bis 2027 – und plant ein Comeback

Die Allerscheenste, eine der beliebtesten Karnevalsgesellschaften in Mainz, hat bekannt gegeben, dass sie ihre legendären Sitzungen 2025 und 2026 pausieren wird. Bekannte für ihren scharfen, dialektlastigen Humor und ihre tiefen Wurzeln in der Mainzer Fastnachts-Tradition, nannte die Gruppe einen Mangel an aktiven Mitgliedern als Grund für die Unterbrechung. Doch es gibt bereits Pläne, die Veranstaltungen bis 2027 unter neuer Führung wiederzubeleben.

Gegründet 1986 von einer eng verbundenen Gruppe Mainzer Lokalkolorit, ist die Allerscheenste seit Langem eine feste Größe in der Karnevalsszene der Stadt. Ihre Sitzungen finden im rustikalen Gewölbe der Augustinerstraße statt, wo das Motto 'Gott Jokus ist unser Chef, der Augustinerkeller unsere Burg' die Stimmung prägt. Das Symbol der Gesellschaft, ein Clown, steht für ihren verspielt-respektlosen Geist.

Fast vier Jahrzehnte lang hat die Gruppe die Fastnacht mit lautem, ungeschöntem Humor – oft im hiesigen Dialekt – gefeiert. Seit 1996 verleiht sie zudem den Aller-Allerscheenste-Preis an herausragende Persönlichkeiten des Mainzer Karnevals. Die Mitgliedschaft steht allen offen, die sich engagieren möchten, verlangt aber regelmäßige Teilnahme an Treffen und einen kleinen monatlichen Beitrag von nur 1,11 Euro. Nun steht die Gesellschaft an einem Wendepunkt: Nach 14 Jahren an der Spitze trat die ehemalige Vorsitzende Karin Junker zurück und übergab an Holger Bartz. Der neu gewählte Vorsitzende hat versprochen, der Allerscheenste neuen Schwung zu verleihen. Zwar fallen 2026 keine Sitzungen aus, doch Bartz will die Reihen der Gruppe neu formieren und dafür sorgen, dass das Clown-Lächeln auch in Zukunft zum Mainzer Karneval gehört. Das Ziel: ein vollständiges Comeback zur Saison 2027.

Zwei Jahre wird es still um die Allerscheenste sein – doch das ist kein Ende. Unter der Führung von Holger Bartz plant die Gesellschaft, sich neu aufzustellen, Mitglieder zu werben und 2027 mit ihren Sitzungen zurückzukehren. Das Vorhaben ist klar: die Tradition von scharfem Humor und lokalem Stolz in der Mainzer Fastnachtskultur am Leben zu halten.

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