Ford bremst Elektroauto-Pläne in Köln – Tausende Jobs in Gefahr
Ford bremst Elektroauto-Pläne in Köln – Tausende Jobs in Gefahr
Ford drosselt seine Pläne für Elektrofahrzeuge in Europa, nachdem das Unternehmen die Marktnachfrage falsch eingeschätzt hat. Das Werk in Köln, einst ein zentraler Produktionsstandort, läuft derzeit nur noch mit 26 Prozent Auslastung – bedingt durch schwache Absatzzahlen der Elektromodelle. Massive Stellenstreichungen und ein Strategiewechsel folgten: Künftige günstige E-Autos sollen nicht mehr in Deutschland, sondern in Frankreich gebaut werden.
Die Probleme von Ford in Europa begannen mit einer fehlerhaften Marktstrategie. Der Konzern stieg spät in den Elektroauto-Markt ein und bot teure Modelle an, während die Konkurrenz günstigere Alternativen verkaufte. Die Verkäufe der E-Versionen von Explorer und Capri blieben weit hinter den Erwartungen zurück – das Kölner Werk, ausgelegt für 250.000 Fahrzeuge pro Jahr, produziert derzeit nur etwa 65.000.
Die Lage verschärfte sich Mitte Dezember, als Ford-Chef Jim Farley die Pläne des Unternehmens anpasste. Dieser Schritt erfolgte nach Äußerungen des damaligen US-Präsidenten Donald Trump über die Verbrauchervorliebe für Verbrennermotoren sowie die Streichung von Steuervergünstigungen für E-Autos. Zudem strich Ford die Entwicklung einer zweiten Generation von Elektrofahrzeugen für den US-Markt, was zu einem Wertberichtigung in Höhe von 19,5 Milliarden Dollar führte.
Die Arbeitsplatzverluste im Kölner Werk werden dramatisch ausfallen: Bis 2027 sollen rund 3.700 Stellen wegfallen, die Belegschaft schrumpft dann von einst 50.000 auf nur noch 7.800 Beschäftigte. Ab Januar 2025 wird das Werk nur noch im Einschichtbetrieb arbeiten – eine Maßnahme, die Gewerkschaften als nicht zukunftsfähig kritisieren. Kerstin Klein von der IG Metall warnt vor einem langfristigen Niedergang.
Fords neue Strategie sieht eine Kooperation mit Renault vor, um ab 2028 günstigere Elektromodelle in Nordfrankreich zu produzieren. Doch die Gewerkschaften bleiben skeptisch und verweisen auf die Übernahme von Opel durch Peugeot und die spätere Eingliederung in den Stellantis-Konzern. Die europäische Pkw-Sparte von Ford, die bereits auf einen Marktanteil von nur noch drei Prozent geschrumpft ist, droht weiter an Bedeutung zu verlieren.
Die Zukunft des Kölner Werks ist ungewiss, da die Produktion nach Frankreich verlagert wird. Mit laufenden Entlassungen und drastisch reduzierter Kapazität schrumpft Fords europäisches Engagement. Die Wette auf teure Elektroautos ist gescheitert – nun setzt der Konzern auf externe Partnerschaften für die nächste Fahrzeuggeneration.
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