Evonik-Aktie stürzt ab: Chinas Überkapazitäten bedrohen das Methionin-Geschäft
Evonik-Aktie stürzt ab: Chinas Überkapazitäten bedrohen das Methionin-Geschäft
Der Aktienkurs von Evonik bewegt sich in der Nähe eines 52-Wochen-Tiefs, während Analysten zunehmend besorgt über die Zukunft des Konzerns sind. Der Chemie-Riese steht unter wachsendem Druck durch chinesische Überkapazitäten, insbesondere in seinem wichtigen Methionin-Geschäft. Mehrere Banken haben inzwischen ihre Bewertungen oder Kursziele gesenkt – ein klares Signal für tiefgreifendere Probleme.
Am 7. Januar 2026 stufte die Berenberg Bank Evonik auf "Verkaufen" herab und reduzierte das Kursziel drastisch von 14,60 Euro auf 11,60 Euro. Die Privatbank verwies auf grundlegende Risiken im Geschäftsmodell des Unternehmens, darunter eine nachlassende Preismacht. Ihre KI-gestützte Analyse identifizierte in sieben von zehn Schlüsselindikatoren negative Signale, die auf anhaltende Preiskorrekturen nach den starken Anstiegen in den Jahren 2021 und 2022 hindeuten.
Die Morgan Stanley folgte mit einer eigenen Herabstufung und senkte sowohl die Bewertung als auch das Kursziel für Evonik. Die Bank warnte vor einer schwächeren Gewinnentwicklung, anhaltendem Margendruck und begrenzten Wachstumsperspektiven im schwächelnden europäischen Chemiesektor. Während die Deutsche Bank und Barclays ihre "Halten"-Empfehlungen beibehielten, konnte auch die Hochstufung durch Morgan Stanley auf "Equal Weight" die Sorgen der Anleger kaum lindern.
Das centrale Problem liegt im Methionin-Geschäft von Evonik, das im vergangenen Jahr rund 300 Millionen Euro zum EBITDA beitrug. Chinesische Hersteller expandieren nun aggressiv und planen, bis Anfang der 2030er-Jahre 1,5 Millionen Tonnen zusätzliche Kapazitäten aufzubauen – ein globaler Anstieg um 50 Prozent. Dieser Kapazitätsschub übersteigt die lokale Nachfrage bei Weitem und bedroht die Profitabilität von Evonik. Analysten erwarten nun, dass das EBITDA des Unternehmens für 2026 und 2027 jeweils etwa 10 Prozent unter den Konsensprognosen liegen wird, wobei die Schätzung für 2027 bei nur noch 1,77 Milliarden Euro liegt.
Obwohl die Aktie mit einem RSI-Wert von 15,8 stark überverkauft ist und manche kurzfristige Erholungschancen sehen, überwiegen die strukturellen Herausforderungen – allen voran die Marktmacht Chinas – jede Hoffnung auf eine baldige Besserung. Einige Analysten schlagen inzwischen radikale Maßnahmen vor, etwa eine Zerschlagung des Konzerns, um Aktionärswert freizusetzen.
Die Aussichten für Evonik bleiben düster, da der Wettbewerbsdruck aus China zunimmt und die Gewinnprognosen sinken. Das einst so ertragreiche Methionin-Geschäft steht durch die Überkapazitäten unter massivem Druck. Mit mehreren Herabstufungen durch Banken müssen sich Anleger auf eine längere Phase schwacher Performance einstellen.
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