Zwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen nahe Geldern schwer verletzt
Zwei Pedelec-Fahrer bei separaten Wochenendunfällen nahe Geldern schwer verletzt – Alkohol im Spiel
Bei zwei getrennten Unfällen am Wochenende nahe Geldern haben zwei Pedelec-Fahrer schwere Verletzungen erlitten. Bei beiden Vorfällen deutet vieles auf Alkoholeinfluss hin. Die Polizei erinnert daran, dass für Radfahrer dieselben gesetzlichen Promillegrenzen gelten wie für Autofahrer.
Der erste Unfall ereignete sich am Freitagabend auf der Arcener Straße in Straelen. Ein 45-jähriger Ortsansässiger wurde verletzt auf dem Radweg aufgefunden und mit schweren Wunden ins Krankenhaus gebracht.
Am Sonntagmittag stürzte ein 41-jähriger Mann aus Geldern in der Nähe von Am Mühlenwasser. Auch er musste mit schweren Verletzungen stationär behandelt werden. Bei beiden Fahrern wurden nach Auffälligkeiten Blutproben entnommen, die auf Alkoholisierung hindeuteten.
Die Polizei betont, dass das Fahren unter Alkoholeinfluss zum Entzug des Führerscheins und strafrechtlichen Konsequenzen führen kann. Sie rät zudem, nach dem Alkoholkonsum eine sichere Heimfahrt zu organisieren. Radfahrer werden aufgefordert, auf gemeinsamen Wegen besonders aufeinander zu achten.
Laut den offiziellen Verkehrsunfallstatistiken für Nordrhein-Westfalen aus dem Jahr 2025 gab es insgesamt 3.274 alkoholisierte Verkehrsunfälle. Zwar ist Alkohol ein häufiger Auslöser für Fahrrad- und Pedelec-Unfälle, doch exakte Zahlen zu betrunkenen Pedelec-Fahrern der letzten fünf Jahre liegen nicht vor. Aktuelle Fälle aus dem Jahr 2026 umfassen einen Zusammenstoß in Dortmund am 27. Februar (1,6 Promille) sowie einen Sturz in Münster am 8. März.
Beide Verletzte befinden sich weiterhin im Krankenhaus. Die Behörden warnen erneut, dass Alkohol die Urteilsfähigkeit und Reaktionszeit beeinträchtigt – auch bei Radfahrern. Zu ihrem aktuellen Gesundheitszustand liegen noch keine weiteren Updates vor.






