Zanders-Projekt in Bergisch Gladbach: Führungswechsel, Abriss und neue Pläne für 2024
Edmund HeckerZanders-Projekt in Bergisch Gladbach: Führungswechsel, Abriss und neue Pläne für 2024
Das Zanders-Entwicklungsprojekt in Bergisch Gladbach schreitet mit wichtigen Änderungen und neuen Plänen voran. Nach 16 Monaten gibt Oliver Brügge die Geschäftsführung ab, während noch in diesem Jahr mit Abrissarbeiten begonnen wird, um historische Gebäude freizulegen. Gleichzeitig bereitet die Stadt den Start einer neuen Website vor und eröffnet im Mai den Rail Park, um die Erreichbarkeit für Besucher zu verbessern.
Oliver Brügge hat seine Position als Chef der Zanders Entwicklungsgesellschaft (ZEG) verlassen, nachdem er maßgeblich die frühe Strategie des Unternehmens mitgeprägt hatte. Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte seine Verdienste bei der Gründung des Unternehmens und der Ausrichtung seiner Vision. Udo Krause, ein langjähriger Wegbegleiter des Projekts, übernimmt kommissarisch die Geschäftsführung, bis ein dauerhafter Nachfolger gefunden ist.
Aktuell erarbeitet die Stadt eine Einzelhandelsstrategie für das Zanders-Gelände, die mit lokalen Akteuren diskutiert werden soll. Zudem muss ein Bebauungsplan festlegen, welche Projekte umgesetzt werden und welche Standards sie erfüllen müssen. Ein Investor hat bereits großes Interesse an einem gemischten Gewerbe- und Gastgewerbeprojekt auf dem Areal signalisiert.
Noch in diesem Jahr beginnen die Abrissarbeiten an jüngeren Bauten, um ältere, historisch bedeutende Gebäude freizulegen. Langfristig sind in den nächsten 20 bis 25 Jahren 3.000 neue Wohnungen und 3.000 Arbeitsplätze geplant. Um die Bürgerbeteiligung zu stärken, geht bald die neue Website zanders.de als zentrale Informationsplattform online. Die Erreichbarkeit wird zudem verbessert, wenn am 9. Mai der Rail Park eröffnet – ein Schritt, der das Gebiet besonders für jüngere Besucher attraktiver machen soll.
Das Projekt kommt mit Führungswechseln, Abrissplänen und neuen öffentlichen Angeboten voran. Die Eröffnung des Rail Parks und die anstehende Website sollen das Interesse an der Fläche steigern. Mit Investorenzusagen und langfristigen Zielen für Wohnraum und Beschäftigung arbeitet die Stadt daran, das Zanders-Gelände zu einem zentralen städtischen Knotenpunkt zu entwickeln.






