01 May 2026, 04:25

Willichs Stadtrat beschließt Haushalt 2026 einstimmig – Rekordtempo trotz Kita-Stritt

Tortendiagramm, das den Haushalt von Kalifornien 2022-2023 nach Einkommen, Ausgaben und anderen finanziellen Zuordnungen aufschlüsselt, wobei die Abschnittsgrößen proportional zu den Finanzierungsbeträgen sind.

Willichs Stadtrat beschließt Haushalt 2026 einstimmig – Rekordtempo trotz Kita-Stritt

Willicher Stadtrat verabschiedet Haushalt 2026 in Rekordzeit – einstimmig und ohne Fraktionsstreit

Der Stadtrat von Willich hat den Haushalt für 2026 in Rekordzeit verabschiedet – alle Fraktionen stimmten einstimmig zu. Die Sitzung dauerte weniger als zwei Stunden, da sich jeder Redner strikt an die vorgegebenen fünf Minuten hielt. Trotz der zügigen Entscheidung hatten zuvor Debatten über Kita-Gebühren und finanzielle Belastungen für Frustration bei Eltern und Politikern gesorgt.

Die Haushaltsberatungen begannen mit Kritik von Willicher Eltern an geplanten Erhöhungen der Betreuungskosten. Zwei zentrale Änderungen standen zur Diskussion: höhere Geschwistergebühren für den Kindergarten sowie eine stärkere jährliche Anpassung der Beiträge. Der Jugendhilfeausschuss lehnte beide Vorhaben schließlich ab und behielt die bisherige Regelung bei, wonach für Geschwisterkinder keine ermäßigten Gebühren anfallen.

Der Rat beschloss jedoch, die jährliche Anpassung der Gebühren im Kita-Bereich von zwei auf drei Prozent zu erhöhen – und diese Erhöhung dauerhaft in künftige Haushalte zu übernehmen. Gleichzeitig brachte die SPD-Fraktion Sparvorschläge ein, die sich auf nicht essenzielle Ausgaben und freiwillige Leistungen konzentrieren, um die finanzielle Belastung zu verringern.

Bei der Abstimmung unterstützten sowohl die SPD als auch die Grünen den Haushalt, äußerten aber auch Bedenken. Die SPD betonte die Notwendigkeit einer Konsolidierung ohne zusätzliche Belastungen für Familien. Zwar begrüßte sie die Bauturbo-Maßnahmen für bezahlbaren Wohnraum, kritisierte jedoch die Streichung des Deutschlandtickets für Studierende. Die Grünen stimmten dem Haushalt zwar zu, wiesen aber auf die prekäre finanzielle Lage der Stadt hin und forderten dringendes Handeln.

Der beschlossene Haushalt tritt im Juli in Kraft, nachdem er zügig durch den Rat gebracht wurde.

Kernpunkte des Haushalts 2026: Keine Geschwistergebühren im Kindergarten, aber dauerhafte jährliche Erhöhung der Kita-Kosten um drei Prozent Mit dem neuen Haushalt bleiben die Kindergartenbeiträge für Geschwisterkinder ausgesetzt, während die Gebühren in Kitas künftig jährlich um drei Prozent steigen. Die Beschlüsse des Rates spiegeln den Spagat zwischen finanziellen Zwängen und der Entlastung von Familien wider. Die Maßnahmen treten mit Inkrafttreten des Haushalts im nächsten Monat in Kraft.

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