15 May 2026, 08:29

Von Tippfehlern bis verlorenen Taschen: Eine Woche voller Pannen

Schwarzes und weißes Foto einer Stadtstraße mit Gebäuden, Bäumen, Menschen und einer Straße, beschriftet mit "Dax - Le Théâtre Municipal - L'Hôtel des Postes" oben und unten.

Von Tippfehlern bis verlorenen Taschen: Eine Woche voller Pannen

Eine Reihe von Pannen überschattete diese Woche die Schlagzeilen – von einem parlamentarischen Tippfehler bis hin zu verlorenen Habseligkeiten bei einer prominenten Veranstaltung. Die von der Labour-Partei initiierte Kampagne für einen „Summer of Sex“ löste dabei einen peinlichen Fehler in der Amtsbezeichnung eines Tory-Abgeordneten aus, während zwei Mitarbeiter der Zeitung City AM nach einem chaotischen Abend im Guildhall ihre Taschen vermissten.

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Die Probleme begannen, als ein Labour-Hinterbänkler Pläne für eine „Summer of Sex“-Initiative vorstellte. Die Formulierung führte zu einem Tippfehler in offiziellen Dokumenten, durch den die Schattenministerin für Wirtschaft der Konservativen fälschlicherweise als „Schattenministerin für Wirtschaftssex“ (im Original: Shadow Business Sexretary) bezeichnet wurde. Der Fehler verbreitete sich rasant und sorgte für Schmunzeln über das Missgeschick.

Unterdessen erlebten Adam Bloodworth und Anna Moloney, beide beim City AM, bei der Verleihung der City AM Awards im Guildhall ihr eigenes Debakel. Nach der Preisvergabe blieben sie zurück, um beim Abbau zu helfen. Als sie später ihre Sachen aus der Garderobe holen wollten, waren ihre Taschen – samt Wohnungsschlüsseln – verschwunden.

Das Duo durchsuchte über eine Stunde lang die Hinterzimmer des Guildhalls, doch von den Taschen fehlte jede Spur. Ohne Zugang zu ihrer Wohnung verbrachten sie die Nacht schließlich auf dem Boden des Gästezimmers des Digitalchefs von City AM. Am nächsten Morgen blieb Moloney nichts anderes übrig, als in fünf Zentimeter hohen Absätzen zur Arbeit zu pendeln – ihre Habseligkeiten waren noch immer nicht aufgetaucht. Glücklicherweise wurden die Taschen noch am selben Tag wiedergefunden.

Andernorts sorgte der Scottish Mortgage Investment Trust für Aufsehen, nachdem er fälschlicherweise behauptet hatte, sein Anteil an SpaceX sei 1,25 Billionen US-Dollar wert. Später wurde die Angabe korrigiert: Gemeint war die Bewertung des gesamten Unternehmens, nicht der Anteil des Fonds. Eine heitere Note brachte unterdessen Andy Burnham in die Meldungen, der sich auf einer bequemen Reise nach London in einem Erste-Klasse-Abteil zurücklehnte.

Die Vorfälle zeigten eine Mischung aus menschlichem Versagen und logistischen Pannen. Der Tory-Tippfehler wurde umgehend berichtigt, Bloodworth und Moloney erhielten ihre verlorenen Gegenstände zurück, und die Verwechslung bei der SpaceX-Bewertung erinnerte einmal mehr daran, wie wichtig es ist, Zahlen gründlich zu prüfen. Für alle Beteiligten blieben die Missgeschicke letztlich ohne schwerwiegende Folgen.

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