Strikte Rodungssperre: Warum Sie ab März 2026 keine Bäume mehr schneiden dürfen
Aldo RömerStrikte Rodungssperre: Warum Sie ab März 2026 keine Bäume mehr schneiden dürfen
Bundesweites Rodungsverbot: Baum- und Strauchschnitt vom 1. März bis 30. September 2026 untersagt
Ab dem 1. März bis zum 30. September 2026 gilt bundesweit ein striktes Verbot, Bäume oder Sträucher zu fällen oder zurückzuschneiden. Die Regelung soll brütende Vögel, Insekten und andere Wildtiere schützen, die auf diese Pflanzen als Lebensraum angewiesen sind. Anwohner müssen größere Baumarbeiten daher bis zum Stichtag erledigen – andernfalls drohen Strafen.
Das Verbot umfasst das Fällen, Auf-den-Stock-Setzen oder Entfernen von Bäumen, Hecken, lebenden Zäunen, Büschen und anderen Gehölzen. Selbst außerhalb der Schutzperiode können umfangreiche Rückschnittmaßnahmen oder das Fällen alter Bäume eine artenschutzrechtliche Prüfung erfordern. Die Behörden betonen, dass Ausnahmen nur in seltenen Fällen gewährt werden – etwa bei gesetzlich vorgeschriebenen Arbeiten oder Maßnahmen im öffentlichen Interesse, und auch nur mit vorheriger Genehmigung.
Wer sich unsicher ist, ob die geplanten Arbeiten erlaubt sind, sollte sich vorab an die Untere Naturschutzbehörde wenden. Für eine Beratung steht die Umweltbehörde unter der E-Mail-Adresse [email protected] zur Verfügung. Wer gegen die Vorschriften verstößt, muss mit ordnungsrechtlichen Konsequenzen rechnen, darunter empfindliche Bußgelder.
Bis zum 28. Februar 2026 ist das Beschneiden von Gehölzen noch erlaubt. Danach wird jeder nicht genehmigte Eingriff während der Schutzmonate als Ordnungswidrigkeit geahndet.
Die neuen Regeln bedeuten für Grundstücksbesitzer und Landwirte: Fristen prüfen und vor jedem Eingriff in Bäume oder Sträucher Rat einholen. Verstöße werden mit Strafen belegt, während Ausnahmen nur in begründeten Einzelfällen möglich sind. Im Mittelpunkt steht der Schutz der Tierwelt in den entscheidenden Brut- und Aufzuchtzeiten.






