Startchancen-Programm scheitert an Bürokratie und mangelnder Koordination
Startchancen-Programm scheitert an Bürokratie und mangelnder Koordination
Startchancen-Programm in Deutschland, das Schulen in benachteiligten Gebieten fördern soll, kommt nur zögerlich und mit großen Schwierigkeiten voran. Zwei große Stiftungen sehen nun systemische Versäumnisse und bürokratische Hürden als Hauptgründe für die Verzögerungen. Sie kritisieren, dass die Schulbehörden, die für die rund 4.000 teilnehmenden Schulen zuständig sind, in der frühen Planungsphase kaum einbezogen wurden.
Das Startchancen-Programm sollte gezielt Schulen unterstützen, die besondere Herausforderungen bewältigen müssen. Doch sein Fortschritt wird durch ein zersplittertes System behindert. Über 1.000 verschiedene Schulträger verwalten die am Programm beteiligten Schulen – dabei sind 70 Prozent von ihnen nur für eine oder zwei Einrichtungen verantwortlich. Mehr als 500 Behörden betreuen sogar jeweils nur eine einzige Schule.
Sowohl die Stiftung Mercator als auch die Wübben Stiftung Bildung betonen, dass diese Träger eine zentrale Rolle für den Erfolg des Programms spielen. Dennoch wurden sie bei der Entwicklung kaum konsultiert. Die Stiftungen fordern die Bundesländer nun auf, die Schulbehörden systematischer in Steuerung und Entscheidungsprozesse einzubinden. Ein weiteres großes Problem ist der hohe Verwaltungsaufwand: Schulen berichten, dass die Antragsverfahren für Fördermittel so detaillierte Angaben erfordern, dass Lehrkräfte und Schulleitungen wochenlang mit der Bearbeitung beschäftigt sind. Dadurch erhalten Startchancen-Schulen je nach lokaler Behörde sehr unterschiedliche Unterstützung. Trotz dieser Anfangsschwierigkeiten könnte der Zehn-Jahres-Zeitrahmen des Programms noch Spielraum für Verbesserungen bieten.
Die Zukunft des Startchancen-Programms hängt davon ab, wie gut Behörden und Bundesländer künftig zusammenarbeiten. Ohne eine stärkere Einbindung der Schulverantwortlichen drohen weiterhin Ungleichheiten bei der Förderung und weitere Verzögerungen. Der Reformappell der Stiftungen zielt darauf ab, dass die Initiative dort verlässlich Hilfe leistet, wo sie am dringendsten gebraucht wird.
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