Solinger Eisbahn droht Schließung – Initiative kämpft um Rettung und Transparenz
Edmund HeckerSolinger Eisbahn droht Schließung – Initiative kämpft um Rettung und Transparenz
Eine lokale Wählerinitiative drängt auf schnelles Handeln, um die Eisbahn in Solingen vor einer drohenden Schließung zu retten. Die Gruppe SG zukunft. hat einen Antrag an den Stadtrat eingereicht, in dem sie nachhaltige Lösungen fordert, um die Einrichtung langfristig für Sport, Schulen und Familien zu erhalten.
Die Eisbahn ist ein zentraler Treffpunkt in der Gemeinde. Sie dient als Austragungsort für Vereins- und Schulsport, Freizeitaktivitäten sowie Familienausflüge. Ohne sie müssten organisierte Sportangebote und Jugendprogramme gekürzt werden – was die Attraktivität der Stadt als Wohnort mindern würde.
Laut SG zukunft. haben bisherige Diskussionen keine dauerhaften Lösungen gebracht. Die Initiative verweist auf strukturelle Probleme beim Betreiberunternehmen der Bahn, das der Stadt den Zugang zu wichtigen Informationen verweigert. Paul Gerd Rössling, Mitglied im Sportausschuss des Vereins, besteht darauf, dass der Betreiber zunächst Daten offenlegen muss, bevor über städtische Unterstützung verhandelt werden kann.
Der Antrag fordert eine transparentere Berichterstattung, damit politische Gremien den Fortschritt nachvollziehen und bei Bedarf eingreifen können. Zudem schlägt die Initiative eine engere Zusammenarbeit zwischen Solingen, Wuppertal und Remscheid vor, um die Zukunft der Eisbahn zu sichern. Bisher gibt es keine öffentlichen Zahlen zu Besucherzahlen, Vereinsnutzung oder schulischen Aktivitäten der letzten fünf Jahre.
Die Gruppe betont, wie dringend Klarheit über die aktuelle Situation der Eisbahn benötigt wird. Ohne diese Informationen riskiert die Stadt, in letzte-minütige Rettungsmaßnahmen gedrängt zu werden, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Ziel des Antrags ist es, den Erhalt der Eisbahn zur politischen Priorität zu machen. Transparenz, regionale Zusammenarbeit und konkrete Maßnahmen sind nun gefragt, um eine Schließung abzuwenden. Die Entscheidung wird sich auf Sportvereine, Schulen und Familien in der gesamten Region auswirken.






