Solingen plant Bauarbeiten an der Langhansstraße neu – Sommerchaos abgewendet
Lia RömerSolingen plant Bauarbeiten an der Langhansstraße neu – Sommerchaos abgewendet
Solingens Oberbürgermeister ordnet komplette Neuplanung des Bauprojekts an der Langhansstraße in Ohligs an
Der ursprüngliche Plan hätte die wichtige Verkehrsader für mehr als drei Monate im Sommer voll sperren sollen – was Befürchtungen wegen massiver Behinderungen auslöste. Der überarbeitete Zeitplan zielt nun darauf ab, Störungen auf ein Minimum zu reduzieren, insbesondere in der vielgenutzten Sommerzeit.
Bei den Bauarbeiten geht es vor allem um die Modernisierung der Strom- und Wasserleitungen entlang der Langhansstraße, einer zentralen Verkehrsverbindung in Solingen-Ohligs. Erste Entwürfe sahen eine Vollsperrung ab Anfang Juli vor, was Ängste vor einem schweren Verkehrschaos und sogar einem lokalen Notstand schürte. Kommunale Vertreter warnten, eine solche Sperrung könnte den Zugang zu wichtigen Versorgungsleistungen und Freizeiteinrichtungen abschneiden.
Die Ohligser Heide, von der WDR oft als "grüne Lunge Solingens" bezeichnet, und das benachbarte Heide-Freibad sind bei Anwohnern beliebte Ausflugsziele. Angesichts steigender Lebenshaltungskosten und hoher Spritpreise haben diese Naherholungsgebiete für die Gemeinschaft noch an Bedeutung gewonnen. Bezirksbürgermeister Marc Westkämper lobte die überarbeitete Planung als "kluge und bürgerfreundliche Entscheidung" und betonte, wie wichtig es sei, die sommerlichen Freizeitaktivitäten zu schützen.
Der neue Ansatz passt den Zeitrahmen an, um Unannehmlichkeiten zu verringern, und stellt sicher, dass die Menschen die Ohligser Freiflächen auch weiterhin ohne unnötige Einschränkungen genießen können. Westkämper äußerte die Hoffnung, dass die Änderungen es Familien und Besuchern ermöglichen würden, die Sommermonate ohne langwierige Straßensperrungen in vollem Umfang zu nutzen.
Der aktualisierte Bauzeitplan vermeidet eine langandauernde Sommersperrung und geht damit auf die Bedenken von Behörden wie Anwohnern ein. Das Projekt wird nun mit dem Ziel umgesetzt, den Alltag und den Zugang zu lokalen Einrichtungen so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Die Arbeiten an den Strom- und Wasserleitungen bleiben im Plan, werden aber zeitlich besser abgestimmt vorgenommen.






