Solingen fordert volle Kostenerstattung für die reformierte Notfallversorgung
Walburga HornigSolingen fordert volle Kostenerstattung für die reformierte Notfallversorgung
Die Stadt Solingen begrüßt die Notfallversorgungsreformen der Bundesregierung, fordert jedoch die volle Kostenerstattung für alle Leistungen. Die Verantwortlichen warnen davor, die anstehende Qualitätsprüfphase als Sparmaßnahme zu betrachten. Stattdessen betonen sie die Notwendigkeit einer fairen Finanzierung, um die hohen Standards in der Notfallversorgung aufrechtzuerhalten.
Die Notfallversorgung in Nordrhein-Westfalen wurde in Abstimmung mit den Krankenkassen und regionalen Behörden geplant. Moderne Rettungswagen ermöglichen heute eine erweiterte Behandlung vor Ort und reduzieren so unnötige Krankenhausfahrten. Auch Einsätze ohne Patiententransport, sogenannte „Fehlalarm“-Einsätze, sind Teil dieses Systems.
Solingen argumentiert, dass die Kommunen die finanziellen Lasten nicht allein tragen sollten. Die Stadt weist die Vorstellung zurück, dass die Gemeinden für die steigenden Kosten verantwortlich seien. Zwar gibt es für 2026 eine vorübergehende Finanzierungsregelung, doch diese stellt keine dauerhafte Lösung dar.
Ziel der Stadt ist es, Verantwortung, Qualität und Finanzierung der Notfalldienste in Einklang zu bringen. Dabei soll sichergestellt werden, dass die Bürgerinnen und Bürger weiterhin schnelle, zuverlässige und hochwertige Versorgung erhalten. Die Verantwortlichen bestehen darauf, dass eine stabile Finanzierung hierfür unverzichtbar ist.






