Raser, Drängler, Handynutzer: Hagener Polizei zieht Bilanz nach Großkontrolle
Edmund HeckerRaser, Drängler, Handynutzer: Hagener Polizei zieht Bilanz nach Großkontrolle
Hagener Polizei führt Verkehrskontrollen zur Verbesserung der Sicherheit durch
Am Montag, dem 29. September 2025, führte die Polizei in Hagen eine großangelegte Verkehrskontrolle durch, um die Straßenverkehrssicherheit zu erhöhen und Unfälle zu verhindern. Kontrollposten wurden an mehreren Stellen eingerichtet, darunter am Graf-von-Galen-Ring und hinter dem Bahnhof.
Bei der Aktion wurden 43 Autofahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit erwischt. Ein 22-jähriger VW-Fahrer wurde mit 109 km/h in einer 50er-Zone gemessen – eine Überschreitung um 55 km/h. Ihm drohen nun ein Bußgeld in Höhe von 560 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein zweimonatiges Fahrverbot.
Auch ein 21-jähriger Fiat-Fahrer wurde in derselben 50er-Zone mit 88 km/h geblitzt. Für ihn bedeutet das ein Bußgeld von 260 Euro, zwei Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot.
Die Beamten stellten zudem einen 49-jährigen E-Scooter-Fahrer ohne Kennzeichen und Versicherungsschutz. Der Mann stand unter dem Einfluss berauschender Mittel und hatte Beruhigungsmittel bei sich, die beschlagnahmt wurden.
Weitere Verstöße betrafen zehn Fußgänger, die bei Rot die Straße überquerten. 15 Autofahrer nutzten während der Fahrt ihr Handy, und 11 hatten keinen Sicherheitsgurt angelegt.
Die Kontrolle zeigte, wie verbreitet Verkehrsverstöße in Hagen sind. Gegen die Betroffenen wurden Strafen verhängt, beschlagnahmte Gegenstände sichergestellt. Die Polizei will durch konsequente Kontrollen die Risiken im Straßenverkehr weiter verringern.






