Ostern 2026: Warum der Karsamstag ein normaler Arbeitstag bleibt
Ostern in Deutschland bringt zwei Feiertage – mit einem ganz normalen Arbeitstag dazwischen
Das Osterwochenende in Deutschland umfasst zwei gesetzliche Feiertage – Karfreitag und Ostermontag –, doch der Karsamstag bleibt ein gewöhnlicher Werktag. Während viele Bürger ein langes Wochenende genießen, gelten für diesen "Tag dazwischen" andere Regeln als für die übrigen Feiertage. Arbeitnehmer und öffentliche Einrichtungen halten sich an die üblichen Öffnungszeiten, sofern keine Sonderregelungen greifen.
Der Karsamstag, auch als Ostersamstag bekannt, fällt auf den Tag vor dem Ostersonntag. 2026 liegt er auf dem 4. April, der Ostersonntag folgt am 5. April. Anders als die umliegenden Feiertage hat der Karsamstag in Deutschland keinen offiziellen Status – wer an diesem Tag normalerweise arbeiten muss, hat auch an Ostern Dienst.
Ähnlich verhält es sich in Österreich und der Schweiz, wo der Karsamstag ebenfalls als regulärer Arbeitstag gilt. Deutsche Schulen, Kitas und Behörden bleiben geöffnet, es sei denn, ihre regulären Öffnungszeiten sehen Schließungen oder verkürzte Dienstzeiten vor. Für die Arbeit an diesem Tag gibt es weder automatischen Zuschlag noch freien Ausgleich.
Karfreitag und Ostermontag hingegen sind geschützte Feiertage mit strengen Arbeitsverboten. Wer an diesen Tagen tätig ist, erhält oft Sonderzahlungen. Dieser Gegensatz unterstreicht, wie sehr sich der Karsamstag vom restlichen Osterwochenende abhebt.
Für die meisten Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz bedeutet der Karsamstag also Business as usual: Schulen, Büros und Dienstleistungen laufen wie gewohnt – es sei denn, ihre regulären Pläne sehen ohnehin Schließungen vor. Der Tag bleibt damit eine Ausnahme im Osterkalender, ohne besondere Ansprüche für Beschäftigte.






