Kufen lobt Silvester-Einsatz in Essen – doch Angriffe auf Rettungskräfte überschatten den Abend
Lia RömerKufen lobt Silvester-Einsatz in Essen – doch Angriffe auf Rettungskräfte überschatten den Abend
Essen Oberbürgermeister Thomas Kufen lobt reibungslose Zusammenarbeit bei Silvesterfeiern
Essen Oberbürgermeister Thomas Kufen hat die gelungene Abstimmung zwischen Stadtverwaltung, Polizei und Feuerwehr während der Silvesterfeiern gelobt. Zwar verliefen die Feierlichkeiten weitgehend wie geplant, doch wurden Teile des Abends von Vorfällen überschattet, bei denen Rettungskräfte angegriffen wurden. Kufen forderte im Nachgang mehr kommunale Befugnisse, um künftige Großveranstaltungen effektiver steuern zu können.
Ein zentrales Element der Sicherheitsvorkehrungen war die mobile Videoüberwachung, die insbesondere im Bereich des Wasserturms im Südostviertel zum Einsatz kam. Die Polizei setzte das System als Teil eines umfassenden Sicherheitskonzepts für den Abend ein. Trotz dieser Maßnahmen sahen sich einige Einsatzkräfte körperlichen Angriffen ausgesetzt – ein Umstand, den Kufen scharf verurteilte.
Der Oberbürgermeister nahm sich Zeit, um die geleistete Arbeit aller im Einsatz befindlichen Kräfte zu würdigen, darunter Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste. Zudem dankte er dem Entsorgungsbetrieb Essen (EBE) für die zügige Beseitigung der Silvesterabfälle nach Ende der Feierlichkeiten. Mit Blick auf die Zukunft forderte Kufen die Landesregierung auf, Städten wie Essen mehr Spielraum bei der Nutzung mobiler Überwachungstechnik an neuralgischen Punkten zu gewähren.
Die Silvesteroperationen zeigten sowohl die Stärken der Sicherheitsplanung als auch anhaltende Herausforderungen auf. Angesichts der Angriffe auf Einsatzkräfte unterstreicht Kufens Appell nach erweiterten lokalen Kompetenzen den Willen, ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern. Nun wartet die Stadt auf eine Stellungnahme der Landesbehörden zu den vorgeschlagenen Änderungen.






