21 March 2026, 18:23

JVA Willich I wird um über 6.500 Quadratmeter erweitert – moderner Strafvollzug in NRW

Detailierter architektonischer Plan des Anemas-Gefängnisses, der Räume, Gänge, Fenster, Türen und strukturelle Anmerkungen auf Papier zeigt.

JVA Willich I wird um über 6.500 Quadratmeter erweitert – moderner Strafvollzug in NRW

Justizvollzugsanstalt Willich I in Nordrhein-Westfalen wird massiv ausgebaut – über 6.500 Quadratmeter neuer Fläche

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Die Justizvollzugsanstalt Willich I in Nordrhein-Westfalen durchläuft eine umfangreiche Erweiterung um mehr als 6.500 Quadratmeter. Das vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) geleitete Projekt markiert einen wichtigen Schritt bei der Modernisierung des Strafvollzugs in der Region. Nach Fertigstellung wird die Einrichtung 768 Haftplätze bieten, die auf zeitgemäße Resozialisierung und Wiedereingliederung ausgelegt sind.

Bevor mit dem Bau des Haftgebäudes 2 begonnen wurde, mussten Teile des alten Gefängniskomplexes abgerissen werden. In der zweiten Projektphase waren täglich durchschnittlich 150 Arbeiter auf der Baustelle im Einsatz, um Werkstätten, ein Multifunktionsgebäude und eine große Sportfreifläche zu erweitern.

Der neue Komplex umfasst insgesamt 27.000 Quadratmeter und beinhaltet zwei Haftgebäude. Allein Haftgebäude 2 erstreckt sich über rund 6.000 Quadratmeter und verfügt über 368 Zellen – sowohl Einzel- als auch Gemeinschaftszellen – sowie zwei barrierefreie Haftplätze. Das Konzept setzt auf einen resozialisierungsorientierten Strafvollzug, der die erfolgreiche Rückkehr in die Gesellschaft fördern soll.

Mit dem Abschluss der Baumaßnahmen steigt die Gesamtkapazität der JVA Willich I auf 768 Plätze. Die modernisierten Einrichtungen, darunter Werkstätten und Sportanlagen, sollen die Bedingungen für Gefangene und Personal gleichermaßen verbessern. Das Projekt steht für die fortlaufenden Bemühungen Nordrhein-Westfalens, seine Justizvollzugsstrukturen zukunftsfähig zu gestalten.

Quelle