Historisches Iftar in Wesel vereint Religionen beim Fastenbrechen
Erstes gemeinsames Gemeinde-Iftar in Wesel bringt Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen zusammen
In Wesel hat das erste gemeinsame Iftar der Stadt Menschen verschiedener Religionen und Hintergründe vereint. Die Veranstaltung sollte den interreligiösen Dialog und den sozialen Zusammenhalt in der Stadt stärken. Rund 100 Gäste nahmen teil, darunter Vertreter religiöser Gruppen, lokaler Vereine und aus der Politik.
Das Iftar wurde gemeinsam von islamischen Kulturvereinen, katholischen und evangelischen Kirchen sowie der Stadt Wesel organisiert. Das Fasten im Ramadan zählt zu den fünf Säulen des Islam und macht das abendliche Fastenbrechen zu einem bedeutenden Moment für Muslime. Nach dem Gebetsruf versammelten sich die Gäste, um gemeinsam mit einem vielfältigen Büfett das Fasten zu brechen.
Bürgermeister Rainer Benien betonte in seiner Ansprache die Bedeutung solcher Begegnungen für den Aufbau von Einheit und gegenseitigem Respekt. Jihane Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration, hob ebenfalls die Symbolkraft des gemeinsamen Essens hervor. Besonders gedankt wurde allen beteiligten Gemeinschaften sowie der Integrationsbeauftragten der Stadt, die das Event ermöglicht hatten.
Obwohl keine genauen Zahlen zur Teilnahme an interreligiösen Initiativen der vergangenen fünf Jahre vorliegen, deuten lokale Berichte darauf hin, dass jährlich Hunderte ähnliche Veranstaltungen besuchen. Projekte wie die "Weseler Wochen der interkulturellen Begegnung" zeigen die fortlaufenden Bemühungen, Verbindungen in der Stadt zu fördern.
Das Iftar markiert einen neuen Schritt im interreligiösen Engagement Wesels. Die Organisatoren hoffen, dass die Veranstaltung weiteren Dialog und Zusammenarbeit zwischen den vielfältigen Gemeinschaften der Stadt anregt. Künftige Treffen könnten an den diesjährigen Erfolg anknüpfen, um die sozialen Bindungen weiter zu stärken.






