Hamm wird zum Logistikdrehkreuz: METRANS investiert in neues Güterverkehrszentrum
Edmund HeckerHamm wird zum Logistikdrehkreuz: METRANS investiert in neues Güterverkehrszentrum
Hamm soll nach der Unterzeichnung eines Abkommens mit der METRANS Deutschland GmbH zu einem zentralen Logistikdrehkreuz werden. Das Unternehmen, eine Tochtergesellschaft der HHLA, übernimmt einen 27-Prozent-Anteil am Terminal EANG. Stadtvertreter und METRANS haben vereinbart, den ehemaligen Rangierbahnhof in ein modernes Güterverkehrszentrum umzuwandeln.
Die Vereinbarung folgt einer Absichtserklärung zwischen Hamm und METRANS. Ziel ist es, das alte Gelände in ein hochmodernes intermodales Terminal zu verwandeln. Die Lage des Standorts bietet hervorragende Verkehrsanbindungen und verbindet Ost-West- sowie Nord-Süd-Routen in ganz Europa.
Die zentrale Position Hamms ermöglicht zudem einen einfachen Zugang zu Seehäfen und Binnenwasserstraßen. Dadurch eignet sich der Standort ideal für die Verknüpfung von Schienen-, Straßen- und Wasserwegen. Peter Kiss, Vorstandsvorsitzender von METRANS, bestätigte, dass das Unternehmen Hamm als westlichen Knotenpunkt innerhalb seines europäischen Netzes ausbauen wolle.
Das Projekt ist Teil der Initiative Multi Hub Westfalen. Marc Herter, Oberbürgermeister von Hamm, betonte, dass die Investition nachhaltiges Wachstum und neue wirtschaftliche Chancen schaffen werde. Der Stadtrat wird über die Änderung der Gesellschafterstruktur in seiner ersten Sitzung am 3. November abstimmen.
Mit dem Deal sichert sich METRANS eine bedeutende Partnerschaft für die logistische Zukunft Hamms. Das neue Terminal wird die Rolle der Stadt im europäischen Güterverkehr stärken. Die Zustimmung des Rates wird den Erwerb der 27-Prozent-Beteiligung finalisieren.






