17 April 2026, 06:27

Essen rüstet 1.394 Straßenlaternen auf LED um – und spart Millionen Kilowattstunden

Alte Schwarz-Weiß-Fotografie einer Straßenlaterne an einer Kreuzung, flankiert von Gebäuden unter einem klaren Himmel.

Essen rüstet 1.394 Straßenlaternen auf LED um – und spart Millionen Kilowattstunden

Essen hat in Partnerschaft mit der Westenergie AG ein großes Modernisierungsprojekt seiner Straßenbeleuchtung abgeschlossen. Dabei wurden 1.394 Leuchten auf energieeffiziente LED-Technik umgestellt – ein wichtiger Schritt in den Nachhaltigkeitsbemühungen der Stadt. Vertreter der Stadt betonen sowohl ökologische als auch finanzielle Vorteile durch die Umrüstung.

Im Rahmen des Programms ersetzen die neuen LED-Module ältere Leuchtkörper und bieten bei gleicher Helligkeit einen deutlich geringeren Energieverbrauch. Nach vollständiger Umsetzung sollen rund 13.500 Leuchten in der gesamten Stadt modernisiert werden. Das neue System lenkt das Licht präziser, reduziert Streulicht und verringert so die Lichtverschmutzung.

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Oberbürgermeister Thomas Kufen verwies darauf, dass die Aufrüstung bestehende Halterungen wiederverwendet, Abfall vermeidet und den jährlichen Energieverbrauch um 63 Prozent senkt. Das entspricht einer Einsparung von etwa 1,6 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Die LED-Linsen verfügen zudem über eine warmweiße Farbtemperatur und weniger Lichtstreuung, was sie insektenfreundlicher macht.

Gerd Mittich, Leiter des Kommunalpartnermanagements für die Rhein-Ruhr-Region bei der Westenergie AG, lobte die Zusammenarbeit. Nach Abschluss des Projekts werden etwa 64 Prozent der Essener Straßenlaternen mit LED-Technik betrieben und sorgen für eine gleichmäßige, bedarfsgerechte Ausleuchtung.

Die bereits abgeschlossene Projektphase zeigt bereits messbare Fortschritte in Effizienz und Nachhaltigkeit. Weitere Umrüstungen werden den Einsatz von LED-Beleuchtung ausweiten und Essens Engagement für die Reduzierung von Energieverschwendung und Umweltbelastung stärken. Die Stadt rechnet mit langfristigen Einsparungen sowie einer besser gesteuerten Straßenbeleuchtung.

Quelle