Edeltraut Müller erhält Bundesverdienstorden für ihr soziales Lebenswerk
Edmund HeckerEdeltraut Müller erhält Bundesverdienstorden für ihr soziales Lebenswerk
Edeltraut Müller mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet
Edeltraut Müller ist mit der höchsten zivilen Auszeichnung Deutschlands geehrt worden – für ihr lebenslanges Engagement im sozialen Bereich. Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wurde ihr am 28. November 2025 überreicht. Die Auszeichnung würdigt ihre jahrzehntelange Arbeit zur Unterstützung benachteiligter Gruppen, von der Altenpflege bis zur Begleitung sterbenskranker Menschen.
Müllers beruflicher Weg begann als Ordensschwester in Münster, bevor sie am Essener Philippusstift eine Ausbildung zur Krankenschwester absolvierte. Später leitete sie das Caritas Stift St. Lambertus in Rellinghausen, wo sie tierfreundliche Konzepte einführte, um das Wohlbefinden der Bewohner zu steigern.
2014 schloss sie sich dem Projekt Wünschewagen an, das sich dafür einsetzt, letzte Wünsche schwerkranker Menschen zu erfüllen. Im Laufe der Jahre begleitete sie persönlich über 100 Ausflüge – von Besuchen in Disneyland Paris bis zur Jagd nach dem Nordlicht in Norwegen.
Seit 2017 engagiert sich Müller zudem bei der St. Ludgeri Stiftung in Essen-Werden. Dort organisiert sie Veranstaltungen und bietet Senioren Gesellschaft. Für ihr Wirken wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Ehrentaler des Essener Stadtportals our city.
Der Bundesverdienstorden, der von Ministerpräsidenten oder Bundesministern verliehen wird, ist mit keiner finanziellen Zuwendung verbunden. Er dient allein der Anerkennung herausragender zivilgesellschaftlicher Leistungen. Die Auszeichnung unterstreicht Müllers langjährigen Einsatz für das soziale Wohl in Nordrhein-Westfalen – von der Krankenpflege über die Altenbetreuung bis zur Sterbebegleitung. Hunderte Menschen haben von ihrem Wirken profitiert. Die feierliche Übergabe ist die jüngste Würdigung ihres unermüdlichen Einsatzes für Bedürftige.






