25 March 2026, 04:20

E.ON erhöht Dividende trotz schwächerer Geschäftsprognose für 2026

Plakat mit Bäumen und Himmel als Hintergrund mit der Aufschrift "Investieren in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal".

E.ON erhöht Dividende trotz schwächerer Geschäftsprognose für 2026

E.ON kündigt höhere Dividende an – trotz gedämpfter Geschäftsaussichten

Der Energiekonzern E.ON hat Pläne bekannt gegeben, seine Dividendenausschüttung zu erhöhen, obwohl die Geschäfte vorerst langsamer wachsen dürften. Gleichzeitig stockt das Unternehmen sein Investitionsbudget um 10 Prozent auf und plant bis 2030 insgesamt 48 Milliarden Euro zu investieren. Auf der anstehenden Hauptversammlung sollen die Aktionäre über die höhere Dividende abstimmen.

Für das Jahr 2026 rechnet E.ON mit einem leichten Rückgang des operativen Ergebnisses. Die Unternehmensführung prognostiziert ein bereinigtes EBITDA zwischen 9,4 und 9,6 Milliarden Euro – ein Rückgang gegenüber den Vorjahren. Dennoch bleibt E.ON auf langfristiges Wachstum ausgerichtet und strebt bis zum Ende des Jahrzehnts ein bereinigtes EBITDA von 13 Milliarden Euro an.

Kern der Strategie ist der Ausbau der Stromnetze. Die 48 Milliarden Euro fließen in die Modernisierung der Infrastruktur in ganz Europa. Zwar waren die Netzentgelte für deutsche Haushalte von 2021 bis 2023 stark gestiegen – von 31,89 auf 42,22 Cent pro Kilowattstunde –, sanken jedoch bis 2025 auf 34 bis 38 Cent. Eine staatliche Subvention in Höhe von 6,5 Milliarden Euro im Jahr 2026 wird die Kosten zusätzlich um etwa 1,5 Cent pro Kilowattstunde senken und so Verbraucher entlasten sowie Investitionen fördern.

Auf der Hauptversammlung am 23. April 2026 sollen die Aktionäre einer Dividende von 0,57 Euro pro Aktie zustimmen. Weitere Details zur Netzstrategie des Konzerns werden im nächsten Quartalsbericht erwartet, der am 13. Mai 2026 veröffentlicht wird.

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Die Dividendenerhöhung erfolgt vor dem Hintergrund eines voraussichtlich leicht rückläufigen Ergebnisses im Jahr 2026. Das aufgestockte Investitionsbudget unterstreicht jedoch das Vertrauen in zukünftige Netzprojekte. Mit staatlicher Unterstützung, die die Energiekosten senkt, will E.ON seine Infrastruktur stärken und gleichzeitig die Aktionäre belohnen.

Quelle