13 March 2026, 02:21

Duisburg will Olympische Spiele 2036: Paralympics-Star Nele Moos wirbt für Bewerbung

Ein Plakat für die Olympischen Sommerspiele 1932 in Berlin, Deutschland, das eine Person in einem hellgelben Overall mit entschlossener Miene zeigt, umgeben von Text, einschließlich des Wortes 'Festschrift' in fetter, schwarzer Schrift.

Duisburg will Olympische Spiele 2036: Paralympics-Star Nele Moos wirbt für Bewerbung

Duisburg bewirbt sich gemeinsam mit der Region Köln-Rhein-Ruhr um die Austragung der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Die Stadt hat mit der Paralympics-Silbermedaillengewinnerin Nele Moos eine prominente Fürsprecherin gewonnen, die als Botschafterin für die Bewerbung fungiert. Bald können die Bürger:innen in lokalen Abstimmungen über die Unterstützung des Vorhabens entscheiden.

Moos, die bei den Paralympics 2024 in Paris Silber im Weitsprung gewann, begann ihre sportliche Laufbahn in Duisburg. Noch heute trainiert sie bei ihrem Jugendverein, Eintracht Duisburg 1848, und schwärmt vom besonderen Charakter der Stadt. Als Botschafterin betont sie die offene und gastfreundliche Atmosphäre Duisburgs als zentralen Pluspunkt der Bewerbung.

Laut den Plänen der Stadt sollen im Sportpark Wedau die Wettbewerbe im Rudern, Kanufahren und Klettern stattfinden. Bouldern, Lead- und Speed-Klettern wären in der Schauinsland-Reisen-Arena zu sehen. Bevor es eine endgültige Entscheidung gibt, stimmen die Bürger:innen in Duisburg und anderen potenziellen Austragungsorten im April in Bürgerentscheiden ab.

Bisher hat sich keine andere deutsche Stadt oder Region offiziell um die Spiele 2036, 2040 oder 2044 beworben. Leipzig zeigte zwar zunächst Interesse an 2036, reichte aber noch keine vollständige Bewerbung ein. Duisburg konkurriert direkt mit Berlin, Hamburg und München. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird am 26. September 2026 den nationalen Kandidaten auswählen.

Falls die Bürger:innen und der DOSB zustimmen, könnte Duisburg zu einem zentralen Austragungsort der Olympischen Spiele werden. Die bereits vorhandenen Sportstätten und das Engagement von Moos stärken die Chancen der Stadt. Die endgültige Entscheidung über die deutsche Bewerbung fällt Ende 2026.

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