24 June 2026, 00:19

Cybertrading-Betrug: Wie Kriminelle Anleger mit falschen Krypto-Versprechen abzocken

Bonn Polizei warnt erneut vor Online-Investment-Betrug

Cybertrading-Betrug: Wie Kriminelle Anleger mit falschen Krypto-Versprechen abzocken

Die Polizei warnt vor einer zunehmenden Betrugsmasche, den sogenannten Cybertrading-Betrug. Dabei werden Anleger häufig über soziale Medien oder Online-Werbung ins Visier genommen. Ermittler der Kriminalinspektion 23 raten zur Vorsicht und veröffentlichen Präventionstipps auf offiziellen Webseiten.

Die Betrugsversuche beginnen meist mit dem Angebot, in Kryptowährungen oder andere Anlageformen auf scheinbar seriösen Plattformen zu investieren. Die Opfer werden zunächst aufgefordert, Beträge zwischen 250 und 500 Euro zu überweisen. Die Betrüger gaukeln anschließend hohe Gewinne vor, um sie zu größeren Investitionen zu verleiten.

Tatsächlich werden jedoch nie Auszahlungen geleistet. Stattdessen verlangen die Kriminellen zusätzliche Zahlungen für angebliche Steuern oder Gebühren – bevor sie spurlos verschwinden. In einem Fall hatte ein Mann aus Bonn über eine Handelsplattform in Kryptowährungen investiert, nur um festzustellen, dass die Website plötzlich nicht mehr erreichbar war.

Die Behörden raten zur Skepsis bei Versprechen hoher Renditen bei geringem Risiko. Sie empfehlen, die Seriosität von Handelsplattformen zu überprüfen, unaufgeforderte Nachrichten zu ignorieren und niemals sensible Daten preiszugeben oder Fernzugriff auf den Computer zu gewähren. Opfer von Verdachtsfällen sollten den Vorfall umgehend bei der örtlichen Polizei anzeigen. Die Ermittler arbeiten weiterhin an der Aufklärung dieser Fälle und geben Hinweise, um weitere Verluste zu verhindern. Wachsamkeit und Vorsicht bleiben die besten Schutzmaßnahmen gegen solche Betrugsmaschen.

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