27 March 2026, 04:28

Cyberangriff legt Stadtwerke Detmold lahm – veraltete Software als Einfallstor

Logo der United States Army Cyber Center of Excellence, Fort Eisenhower, mit einem blauen Kreis und einem weißen Stern sowie der Aufschrift "Forge and Project Cyber Power" in fetter schwarzer Schrift.

Cyberangriff legt Stadtwerke Detmold lahm – veraltete Software als Einfallstor

Stadtwerke Detmold seit Montag von schwerem IT-Ausfall betroffen

Die Stadtwerke Detmold kämpfen seit Montag mit einem massiven IT-Ausfall. Durch den Angriff sind Telefonleitungen, E-Mail-Dienste und Online-Kundentools lahmgelegt. Eine Warnmeldung auf der Unternehmenswebsite bestätigt den flächendeckenden Systemausfall.

Der Cyberangriff hat zentrale Dienstleistungen unbrauchbar gemacht. Kunden können weder Zählerstände übermitteln noch das Servicecenter erreichen. Auch Telefon- und E-Mail-Systeme sind nicht verfügbar.

Ermittler deckten gravierende Sicherheitslücken in der IT-Infrastruktur des Versorgers auf. Zwei ungeschützte Systeme liefen mit veralteter Software, darunter Windows Server 2003 R2 – eine Version aus dem Jahr 2003. Weitere Schwachstellen umfassten PHP-Skripte von 2013, die PHP-Version 5.4.36 aus dem Jahr 2014 sowie einen Debian-Kernel von 2015. Unklar ist, wie lange diese ungesicherten Systeme vor ihrer Abschaltung online zugänglich waren.

Die Landespolizei (LKA) untersucht den Vorfall nun näher. Die Behörden prüfen, ob Kundendaten abflossen. Trotz des IT-Chaos betont das Unternehmen, dass die Versorgung mit Trinkwasser, Strom, Gas und Fernwärme nicht beeinträchtigt sei.

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Aufgrund des Angriffs musste Stadtwerke Detmold kritische Systeme abschalten, während die Ermittlungen laufen. Kunden müssen weiterhin mit Einschränkungen bei digitalen und telefonischen Dienstleistungen rechnen. Wann eine vollständige Wiederherstellung der Systeme möglich sein wird, steht noch nicht fest.

Quelle