Betrüger rufen Bielefeld-Frau zweimal mit perfider Schockanruf-Masche an
Lia RömerBetrüger rufen Bielefeld-Frau zweimal mit perfider Schockanruf-Masche an
Eine Frau aus Bielefeld wurde 2022 und erneut 2025 von Betrügern angerufen, die sich als Polizisten ausgaben. Die wiederholten Betrugsversuche haben die örtlichen Behörden veranlasst, die Bevölkerung vor sogenannten Schockanrufen zu warnen. Bei dieser perfiden Masche werden besonders ältere Menschen ins Visier genommen, die dadurch finanziell geschädigt werden können.
Die Betrüger hatten die Geschädigte erstmals 2022 kontaktiert und gaben sich als Ermittler aus. 2025 riefen sie unter derselben Rufnummer erneut an, um sie unter Druck zu setzen. Kriminelle nutzen häufig dieselben Nummern, um ihre Opfer mehrmals anzurufen.
Laut Polizei setzen die Täter auf emotionale Erpressung und Zeitdruck. Sie behaupten etwa, ein Angehöriger sei in Gefahr, oder fordern Bargeld, Schmuck oder Bankdaten. Ältere Menschen sind besonders gefährdet, da Betrüger gezielt altersbedingte Unsicherheiten ausnutzen.
Die Behörden raten dazu, sofort aufzulegen, wenn ein unbekannter Anrufer behauptet, ein Amtsträger zu sein. Echte Polizisten oder Behördenmitarbeiter würden niemals am Telefon nach Geld fragen. Zudem sollten Bürgerinnen und Bürger mit älteren Nachbarn und Familienmitgliedern über diese Risiken sprechen.
Ausführliche Tipps zum Schutz vor Betrug bieten die Präventionsseiten von Bund und Ländern.
Der Fall aus Bielefeld zeigt, wie hartnäckig Betrüger dieselben Opfer immer wieder anvisieren. Die Polizei betont, wie wichtig es ist, wachsam zu bleiben und verdächtige Anrufe zu überprüfen. Durch Aufklärung und die Befolgung der offiziellen Ratschläge lässt sich das Risiko verringern, auf solche dreisten Tricks hereinzufallen.






