André Kuper tritt 2027 als Landtagspräsident zurück – und macht Platz für neue Generationen
Lia RömerNRW-Landtagspräsident Kuper tritt 2027 nicht mehr an - André Kuper tritt 2027 als Landtagspräsident zurück – und macht Platz für neue Generationen
André Kuper, der Präsident des Landtags von Nordrhein-Westfalen, hat bekannt gegeben, nicht mehr bei der nächsten Wahl antreten zu wollen. Mit seinem Rückzug endet eine lange politische Karriere; er plant, sein Amt bis Mai 2027 zu verlassen und sich anschließend ehrenamtlich zu engagieren.
Seit 2017 leitet Kuper als Landtagspräsident die parlamentarischen Geschäfte in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland. Bis zum regulären Ende seiner Amtszeit wird er im Amt bleiben und so für Stabilität in der Legislative und ihrer Verwaltung sorgen.
Sein Rückzug wird als bewusster Schritt dargestellt, um jüngeren Politikerinnen und Politikern den Weg in Führungspositionen zu ebnen. Noch ist keine Nachfolgerin oder kein Nachfolger benannt; die CDU hat mögliche Kandidaten für das Präsidentenamt bisher nicht erörtert.
Nach seinem Ausscheiden aus der Politik will Kuper sich verstärkt seinen bestehenden ehrenamtlichen Verpflichtungen widmen. Sein Entschluss markiert damit einen Rückzug aus öffentlichen Ämtern, nicht jedoch aus dem gesellschaftlichen Engagement.
Kupers Abschied wird Mitte 2027 wirksam und schließt ein Kapitel der politischen Landschaft Nordrhein-Westfalens ab. Die CDU muss vor Beginn des nächsten Wahlzyklus eine neue Landtagspräsidentin oder einen neuen Landtagspräsidenten bestimmen. Künftig wird sich seine Arbeit auf gemeinnützige Initiativen statt auf legislative Aufgaben konzentrieren.