70 Jahre Recruiting-Vereinbarung mit Italien: Heimweh in der neuen Heimat
70 Jahre Recruiting-Vereinbarung mit Italien: Heimweh in der neuen Heimat
70 Jahre Anwerbeabkommen mit Italien: Heimweh in der neuen Heimat
Vor 70 Jahren unterzeichnete Deutschland das Anwerbeabkommen mit Italien – und die ersten, damals sogenannten „Gastarbeiter“ trafen ein.
Deutschland schloss vor 70 Jahren sein erstes Arbeitskräfteanwerbeabkommen mit Italien. Die Vereinbarung markierte den Beginn des Gastarbeiterprogramms, das den wirtschaftlichen Aufschwung des Landes nach dem Krieg maßgeblich vorantrieb. Bis 2024 lebten rund 650.000 Menschen mit italienischen Wurzeln in Deutschland – viele von ihnen Nachfahren jener frühen Arbeitsmigranten.
Die ersten italienischen Gastarbeiter kamen 1955 ins Land, bald gefolgt von Arbeitskräften aus Spanien und Griechenland. Anfang der 1960er-Jahre stießen größere Gruppen aus der Türkei und Jugoslawien hinzu, insbesondere nach den Anwerbeabkommen von 1961 und 1968. Zwischen 1955 und 1973 wanderten etwa 14 Millionen ausländische Arbeitskräfte nach Deutschland ein, wobei 11 Millionen das Land später wieder verließen.
Die meisten Italiener planten zunächst nur einen vorübergehenden Aufenthalt, um Geld zu verdienen und dann in die Heimat zurückzukehren. Doch fast ein Viertel der heutigen italienischstämmigen Gemeinschaft in Deutschland führt seine Ursprünge auf diese Zeit zurück. Die Anfangsbedingungen waren hart: Die Arbeiter litten unter Isolation und Heimweh. Integration stand damals nicht im Fokus. Das italienische Anwerbeabkommen wurde zum Vorbild für spätere Vereinbarungen. Über die Jahrzehnte hinweg prägte die italienische Kultur – allen voran die Küche – zunehmend das Bild Deutschlands. Pizzerien, Espressobars und regionale Spezialitäten wurden in vielen Städten zum Alltag.
Das Gastarbeiterprogramm veränderte die deutsche Arbeitswelt und Gesellschaft nachhaltig. Heute zählt die italienischstämmige Gemeinschaft zu den größten Migrantengruppen des Landes. Ihr Erbe reicht vom industriellen Wachstum bis zum kulturellen Einfluss – und wirkt noch immer, sieben Jahrzehnte später.
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