33 Jahre Stadtmuseum Duisburg: Vom Industriecharme zum Kulturjuwel am Innenhafen
Edmund Hecker33 Jahre Stadtmuseum Duisburg: Vom Industriecharme zum Kulturjuwel am Innenhafen
Stadtmuseum Duisburg feiert 33. Jubiläum in ehemaliger Industriehalle
Dieser Monat markiert das 33-jährige Bestehen des Stadtmuseums Duisburg – in einem Gebäude, das einst als verwaiste Industriehalle leer stand. Am 22. März 1991 eröffnet, war das Museum das erste Projekt der Internationalen Bauausstellung (IBA) Emscher Park im Duisburger Innenhafen. Die Umwandlung der alten Mühle in ein kulturelles Wahrzeichen dauerte nur zweieinhalb Jahre – ein Rekord für eine derart groß angelegte Umnutzung.
Ursprünglich als Niederrheinisches Museum gegründet, zog es an den Innenhafen um, um die wachsende Identität Duisburgs als Hafenstadt widerzuspiegeln. Der damalige Oberbürgermeister Josef Krings betonte die Bedeutung der Wasserlage, während Wolfgang Clement, später Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, den Ansatz einer "Kultur für alle" lobte. Über 2.500 Besucher strömten am Eröffnungswochenende in die Ausstellungen, Veranstaltungsräume und eine professionelle Restaurierungswerkstatt.
Zu den frühen Highlights zählte die Ausstellung "Gerhard Mercator, Europa und die Welt" (1994–1995), die an den 400. Todestag des Kartografen erinnerte. Aktuelle Schauen wie "Nester, Kobel, Höhlen – Raus aus dem Winterschlaf" oder "Cash! – Eine Geschichte des Geldes" setzen den Fokus auf Regionalgeschichte und vielfältige Themen fort.
Am 22. März um 12 Uhr lädt Museumsleiterin Dr. Susanne Sommer zu einer besonderen Jubiläumsveranstaltung ein. Der Eintritt ist im Museumsticket enthalten (4,50 € für Erwachsene, 2 € ermäßigt). Im Programm: ein Gespräch zwischen Dr. Sommer und dem ehemaligen Pressesprecher Werner Pöhling über die Museumsgeschichte. Weitere Infos unter www.stadtmuseum-duisburg.de.
Von der raschen Umnutzung Ende der 1980er-Jahre bis zu seiner Rolle bei der Belebung des Innenhafens bleibt das Stadtmuseum Duisburg ein zentraler Kulturort. Das Jubiläum blickt auf die Vergangenheit zurück und präsentiert zugleich aktuelle Ausstellungen und Bürgerbeteiligung. Die Eintrittspreise für die Feier entsprechen dem regulären Museumstarif – für alle zugänglich.






