Yexio-Rechenzentrum startet in Heiligenhaus: Cloud-Computing wird grün und dezentral
Aldo RömerYexio-Rechenzentrum startet in Heiligenhaus: Cloud-Computing wird grün und dezentral
Eine neue Ära des nachhaltigen Cloud-Computing bricht an: Das erste Yexio-Rechenzentrum geht in Betrieb
Mit der Eröffnung des ersten Yexio-Rechenzentrums beginnt ein neues Zeitalter der umweltfreundlichen Datenverarbeitung. Der Baukonzern Hochtief nahm die Anlage am 11. September offiziell in Heiligenhaus, Nordrhein-Westfalen, in Betrieb. Das Projekt markiert den Start eines bundesweiten Netzes, das Emissionen senken und die Effizienz steigern soll.
Das Rechenzentrum in Heiligenhaus ist das erste von insgesamt 15 geplanten Standorten in Deutschland. Fünf weitere Projekte sind bereits gesichert oder befinden sich in der Entwicklung. Jeder Standort setzt auf Nachhaltigkeit und spart im Vergleich zu herkömmlichen Bauten rund 600 Tonnen CO₂ ein.
Durch innovative Wasserkühlungssysteme wird der Energieverbrauch optimiert, während die Abwärme an benachbarte Schwimmbäder abgegeben wird. Eine begrünte Fassade fördert zudem die lokale Artenvielfalt. Die dezentrale Architektur sorgt für schnellere Datenübertragung, da die Server in unmittelbarer Nähe zu regionalen Unternehmen stehen – ein Gewinn für Geschwindigkeit und Datensouveränität.
Der Technologiekonzern Yorizon wird als Hauptnutzer die neue Infrastruktur nutzen. Das Rechenzentrum bietet grüne IT-Dienstleistungen und trifft damit auf eine wachsende Nachfrage nach ökologischer Digitalinfrastruktur.
Die Inbetriebnahme des Standorts Heiligenhaus setzt Maßstäbe für eine nachhaltige Dateninfrastruktur. Mit 15 dezentralen Rechenzentren will das Netzwerk das Cloud-Computing in Deutschland neu gestalten – durch Energieeinsparung, Artenvielfalt und schnellere regionale Vernetzung.






