11 April 2026, 04:20

Wuppertals erste Oberbürgermeisterin macht mit 36 Jahren Geschichte

Ein belebter Platz mit Menschen, die sitzen und stehen, umgeben von Topfpflanzen, Metallabsperrungen, Schildern, Straßenlaternen mit Flaggen, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.

Wuppertals erste Oberbürgermeisterin macht mit 36 Jahren Geschichte

Miriam Scherff ist als neue Oberbürgermeisterin von Wuppertal vereidigt worden und schreibt damit Geschichte: Sie ist die erste Frau in diesem Amt in der Stadt. Mit nur 36 Jahren wird sie zudem zur jüngsten Oberbürgermeisterin Deutschlands. Ihre Wahl markiert einen Wechsel in der lokalen Führung nach fünf Jahren unter Uwe Schneidewind von den Grünen.

Scherff, eine gebürtige Wuppertalerin, gewann die Stichwahl am 28. September mit fast 75 Prozent der Stimmen. Ihr Kontrahent, Matthias Nocke – nun ihr Untergebener als Stadtdirektor –, hatte zuvor eine zentrale Verwaltungsposition inne. Die neue Oberbürgermeisterin trat ihr Amt offiziell am 3. November 2025 an und folgt damit auf Schneidewind, der auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte.

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Ihr Programm konzentriert sich auf drei zentrale Bereiche: die Stärkung des Wirtschaftswachstums, die Verbesserung der Schulen sowie die Erweiterung von Chancen für Kinder und Jugendliche. Scherff hat versprochen, Wuppertals Ruf als Wirtschaftsstandort zu festigen und gleichzeitig Arbeitsplätze zu schaffen. Sanierungen von Schulgebäuden und neue Bauprojekte für junge Menschen stehen ebenfalls ganz oben auf ihrer Agenda.

Scherffs Amtszeit beginnt mit klaren Zielen für die Zukunft der Stadt. Zu ihren Plänen gehören wirtschaftliche Entwicklung, Bildungsreformen und die Förderung der jüngeren Bevölkerung. Als jüngste und erste Oberbürgermeisterin führt sie Wuppertal nun in ein neues Kapitel.

Quelle