19 June 2026, 00:24

Streit um Schutzmaßnahmen für das historische Wupper-Wehr in Wipperkotten

Nach Schaden am Wupperdam: CDU fordert proportionale Lösungen statt massiven Polizeieinsatz

Streit um Schutzmaßnahmen für das historische Wupper-Wehr in Wipperkotten

Eine Debatte über den besten Schutz für das historische Wupper-Wehr in Wipperkotten ist entbrannt. Während die SPD strengere Sicherheitsmaßnahmen fordert, hält die CDU die Vorschläge für überzogen. Beide Parteien sind sich zwar einig, dass der Standort geschützt werden muss, streiten aber über das richtige Vorgehen.

Die SPD hat einen Antrag eingebracht, der einen verstärkten Schutz des Wehres vorsieht. Dazu gehören der Einsatz größerer Polizeieinheiten und eine strengere Überwachung. Die CDU hingegen hält diese Maßnahmen für unpraktikabel und unverhältnismäßig.

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Nina Wacker, fraktionssprecherin der CDU, kritisierte den SPD-Antrag als unangemessen und realitätsfremd. Sie betonte, dass die geplanten Maßnahmen in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Bedarf stünden. Zudem sei eine rund um die Uhr Überwachung nicht umsetzbar, so die CDU.

Stattdessen setzt die Partei auf verstärkte Streifen und Aufklärungskampagnen für die Öffentlichkeit. Den SPD-Antrag in seiner aktuellen Form wird die CDU ablehnen, erwartet aber, dass die Stadtverwaltung ihn prüft. Wacker hofft auf einen Kompromiss, der Schutz und Praktikabilität in Einklang bringt.

Sowohl CDU als auch SPD erkennen die Bedeutung des Erhalts des Wupper-Wehres an. Die Ablehnung des Antrags durch die CDU schließt weitere Gespräche nicht aus. Eine endgültige Entscheidung hängt von der Bewertung der vorgeschlagenen Maßnahmen durch die Stadt ab.

Quelle