26 March 2026, 16:26

Sören Link verzichtet überraschend auf SPD-Spitzenkandidatur 2027 in NRW

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Sören Link verzichtet überraschend auf SPD-Spitzenkandidatur 2027 in NRW

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link verzichtet auf SPD-Spitzenkandidatur für die Landtagswahl 2027 in NRW

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Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link hat bestätigt, dass er nicht als Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl 2027 in Nordrhein-Westfalen antreten wird. Diese Entscheidung fällt trotz früherer Berichte, wonach Bundesarbeitsministerin Barbara Bas (SPD) sich für seine Nominierung eingesetzt hatte. Link, der erst vor wenigen Monaten mit einer deutlichen Mehrheit wiedergewählt wurde, konzentriert sich weiterhin auf seine aktuelle Aufgabe in der Stadt.

Bei seiner Wiederwahl zum Duisburger Oberbürgermeister hatte Link eine überwältigende Mehrheit erzielt. Er bezeichnete das Ergebnis als sowohl Auftrag als auch Verantwortung und bekräftigte seine Haltung, sich vorrangig den kommunalen Pflichten zu widmen. Mit seinem Verzicht auf eine Kandidatur 2027 schließt sich für die SPD in NRW nun eine mögliche Option für den Wahlkampf.

Die SPD in Nordrhein-Westfalen verzeichnet seit Jahren sinkende Zustimmungswerte. Der Stimmenanteil fiel von 36,7 Prozent im Jahr 2010 auf 26,7 Prozent 2022, wodurch die Partei ihre Position als stärkste Kraft im Land verlor. Zwar steht für die Wahl 2025 noch kein Kandidat oder keine Kandidatin fest, in vergangenen Kampagnen traten jedoch Persönlichkeiten wie Hannelore Kraft oder Mona Neubaur als Spitzenkandidatinnen an.

Innerhalb der Partei galt Link Berichten zufolge als vielversprechender Anwärter für 2027. SPD-Chefin und Bundesarbeitsministerin Barbara Bas soll seine Nominierung bereits im Januar unterstützt haben. Dennoch verfügt die SPD weiterhin über mehrere qualifizierte Kandidaten, die die Rolle übernehmen könnten.

Die Partei plant, ihre Wahlkampfstrategie im Januar final festzulegen. Ohne Link als Spitzenkandidaten rückt nun die Suche nach alternativen Bewerbern für die Führungsposition in den Fokus.

Links Entscheidung hinterlässt bei der nordrhein-westfälischen SPD eine Lücke, da einer der bekanntesten Namen für den Wahlkampf 2027 wegfällt. Die Partei muss nun nach anderen Kandidaten Ausschau halten, um im Land wieder an Boden zu gewinnen. Die letzten Vorbereitungen für den Wahlkampf sollen in den kommenden Wochen abgeschlossen werden.

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