03 April 2026, 04:22

Solingen rüstet sich gegen wachsende Sicherheitsrisiken durch enge zivil-militärische Zusammenarbeit

Eine detaillierte Karte der Vereinigten Staaten, die die Standorte der National Geospatial Intelligence Agency mit geografischen Merkmalen und fettem, zentriertem Text hervorhebt.

Solingen rüstet sich gegen wachsende Sicherheitsrisiken durch enge zivil-militärische Zusammenarbeit

Solingen stärkt seine Abwehr gegen wachsende Sicherheitsbedrohungen

Bei einer kürzlichen Veranstaltung der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Solingen trafen sich Vertreter des Militärs, der Rettungskräfte und lokale Behörden, um die Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Stellen zu erörtern. Im Mittelpunkt standen der Schutz kritischer Infrastruktur und die Verbesserung der Krisenreaktion.

Die MIT Solingen organisierte eine Podiumsdiskussion unter dem Titel "Innere Sicherheit in Zeiten erhöhter Bedrohungen – Wie sieht die zivil-militärische Zusammenarbeit aus?" Anlässlich des 70-jährigen Bestehens der Bundeswehr wurde dabei die Notwendigkeit einer engeren Abstimmung zwischen Militär, Polizei und Rettungsdiensten betont.

Generalmajor Andreas Henne, Kommandeur der Abteilung Territoriale Aufgaben der Bundeswehr, skizzierte ein hypothetisches Szenario gezielter Angriffe auf zivile Infrastruktur bis zum Jahr 2028. Er forderte eine stärkere gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit – mental, organisatorisch und militärisch –, um solchen Risiken zu begegnen.

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Markus Röhrl, Polizepräsident des Bergischen Städtedreiecks, analysierte die bestehenden Strukturen des Krisenmanagements. Jan Welzel, Leiter der öffentlichen Ordnung und Sicherheit in Solingen, bestätigte, dass die Stadt mit ihren Schutzmaßnahmen "auf dem richtigen Weg" sei. An den Gesprächen beteiligten sich zudem die Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz und das Technische Hilfswerk.

Gerlinde Steingrüber, Vorsitzende der MIT Solingen, eröffnete und schloss die Veranstaltung. Sie unterstrich, wie wichtig es sei, Freiheit, Frieden und Demokratie durch gemeinsames Handeln zu verteidigen.

Die Diskussionen zeigten, dass Solingen weiterhin an der Absicherung der Wasserversorgung, der Strom- und Gasnetze arbeitet. Die Verantwortlichen waren sich einig: Eine enge Kooperation zwischen Bundeswehr, Rettungskräften und Kommunalverwaltung bleibt unverzichtbar. Künftige Maßnahmen werden darauf abzielen, sowohl die physische als auch die gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit gegen zukünftige Bedrohungen zu stärken.

Quelle