Solingen: 73,3 Prozent der Briefwahlstimmen bei Stichwahl zurückgekehrt
Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Solingen: 73,3 Prozent der Briefwahlstimmen zurückgesandt
In Solingen wurden bei der Stichwahl um das Bürgermeisteramt 73,3 Prozent der Briefwahlunterlagen zurückgeschickt. Die Stadt hatte Ersatzdokumente an Wähler ausgegeben, die ihre Wahlbenachrichtigungen nicht fristgerecht erhalten hatten. Trotz umfassender Informationskampagnen nahmen jedoch einige Wahlberechtigte nicht an der Abstimmung teil.
Die Wahl fand am 28. September statt, doch die postalischen Unterlagen konnten erst ab dem 19. September verschickt werden. Dieser enge Zeitrahmen ließ kaum Spielraum für Verzögerungen. Die Stadtverwaltungen erinnerten die Wähler wiederholt an Fristen, Abläufe und mögliche Risiken im Vorfeld der Stichwahl.
Von den insgesamt Wahlberechtigten gaben 17.763 ihre Stimme per Briefwahl ab. 6.466 Wähler machten von ihrem Wahlrecht jedoch keinen Gebrauch. Das bedeutet, dass nur etwa ein Viertel der Antragsteller ihre Unterlagen nicht zurücksandte.
Historisch betrachtet wurden in den vergangenen Jahren etwa 11 Prozent der Briefwahlunterlagen nicht an die Wähler zugestellt. Die Rücklaufquote in Solingen entspricht damit ähnlichen Werten in Nachbarstädten wie Wuppertal und Remscheid. Stichwahlen verzeichnen in der Regel eine geringere Wahlbeteiligung als die Hauptwahlen – ein Trend, der sich auch in diesen Zahlen widerspiegelt.
Die Stadt sorgte für Ersatzdokumente bei fehlenden Unterlagen und hielt die Kommunikation während des gesamten Prozesses transparent. Mit einer Rücklaufquote von 73,3 Prozent verlief die Wahl im erwarteten Beteiligungsumfang. Die Behörden werden die Wahlbeteiligung auch bei künftigen Abstimmungen weiter beobachten.






