SEG verkauft altes Sportfeld Oberburg - Weg frei für geplante Hängebrücken nach Schloss Burg

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Ein altes Bild einer Hängebrücke mit einem schwarzen Laternenmast vorn unten und einem Baum in der rechten Ecke.Admin User

SEG verkauft altes Sportfeld Oberburg - Weg frei für geplante Hängebrücken nach Schloss Burg

SEG verkauft altes Sportgelände in Oberburg – Weg frei für geplante Hängebrücken zu Schloss Burg

Burg an der Wupper – Ein wegweisender Schritt für ein spektakuläres Tourismusprojekt im Bergischen Land ist getan: Die Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen (SEG) verkauft das ehemalige Sportgelände an der Talsperrenstraße in Oberburg an die Eberhardt-Unternehmensgruppe. Das Grundstück bildet eine zentrale Grundlage für den Bau einer rund 280 Meter langen und 70 Meter hohen Hängebrücke in der Nähe von Schloss Burg.

Ein ehemaliges Sportareal in Oberburg wurde an einen privaten Investor verkauft und ebnet damit den Weg für eine neue Touristenattraktion. Die Städtische Entwicklungsgesellschaft Solingen (SEG) hat den Deal mit der Eberhardt-Gruppe besiegelt, die in der Nähe von Schloss Burg eine markante Hängebrücke errichten will. Das Projekt verspricht, die Region aufzuwerten und die dringend benötigte Infrastruktur für Besucher zu schaffen.

Der Verkaufsprozess begann im Herbst 2024 nach Beratungen im Bezirksrat Burg/Höhscheid. Die politische Zustimmung erfolgte im Oktober 2025, nachdem die SEG ein Konzept und eine Machbarkeitsstudie vorgelegt hatte. Das Gelände an der Talsperrenstraße war zuvor als Grünfläche mit Sportnutzung ausgewiesen.

Der Investor, Michael O. Weigand, plant, die 280 Meter lange und 70 Meter hohe Hängebrücke zu finanzieren und zu bauen. Die Konstruktion soll zu einer zentralen Attraktion werden und Besucher in das historische Umfeld von Schloss Burg locken. Neben der Brücke sind Parkplätze, Besucherinformationszentren, Kassenhäuser und Sanitäranlagen vorgesehen. Eine entscheidende Bedingung des Kaufvertrags: Er tritt erst in Kraft, sobald die Baugenehmigung für die Parkplätze erteilt wird. Trotz dieser Hürde zeigt sich Weigand zuversichtlich, was das Potenzial des Projekts angeht. Umfassende städtebauliche Verfahren laufen bereits, darunter Änderungen am bestehenden Bebauungsplan.

SEG-Geschäftsführerin Julia Kunz begrüßte den Verkauf als „positiven Schritt für die Attraktivität der Region“. Weigand betonte wiederholt die außergewöhnlichen touristischen Chancen des Standorts und versprach, das Vorhaben ohne Verzögerung voranzutreiben.

Der Verkauf markiert den ersten Schritt zu einem neuen Wahrzeichen in Burg an der Wupper. Falls genehmigt, werden die Hängebrücke und die begleitende Infrastruktur das touristische Gesicht der Region prägen. Die konkreten Bauzeiten und weiteren Details hängen von den anstehenden Planungs- und Genehmigungsverfahren ab.

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