Rindfleischpreise fallen erneut – doch Verbraucher zahlen mehr als 2023
Walburga HornigRindfleischpreise fallen erneut – doch Verbraucher zahlen mehr als 2023
Die Preise für Rindfleisch sind erneut gesunken – bereits das zweite Mal in Folge. Der Verband hat die Sätze für alle Kategorien um 10 Cent pro Kilogramm reduziert. Metzger melden schlaffe Fleischverkäufe und einen wachsenden Preisdruck auf dem Markt.
Die jüngsten Anpassungen zeigen eine durchgehende Preissenkung. Kühe der Klasse O3 erzielen nun 6,15 Euro pro Kilogramm Lebendgewicht, während Kühe der Klasse R3 bei 6,20 Euro pro Kilogramm liegen. Auch bei Jungbullen gab es Rückgänge: Klasse O3 kostet 6,62 Euro, Klasse R3 6,80 Euro und Klasse U3 6,85 Euro pro Kilogramm.
Trotz der Preissenkungen bleibt das Angebot an Schlachtrindern auf Großhandelsebene knapp. Dies steht im Kontrast zum Verbraucherverhalten, wo die Rindfleischpreise in den ersten Juli-Wochen im Vergleich zum Vorjahr um 20,8 % stiegen.
Der allgemeine Rückgang der Verbandspreise spiegelt die aktuelle Marktsituation wider. Die Metzger kämpfen mit schwacher Nachfrage und dem Zwang, die Kosten zu senken. Verbraucher zahlen jedoch nach wie vor deutlich mehr für Rindfleisch als noch vor einem Jahr.






