09 May 2026, 08:21

Rheinmetall übertrifft Erwartungen mit Rekordumsätzen im ersten Quartal 2026

Schwarzes und weißes Foto eines Schiffes in einem Schiffbauwerk, mit hölzernen Pfählen und Treppen im Vordergrund und Himmel im Hintergrund, mit dem Text "Marinebewaffnung" in der linken unteren Ecke.

Rheinmetall übertrifft Erwartungen mit Rekordumsätzen im ersten Quartal 2026

Rheinmetall meldet starke Finanzzahlen für das erste Quartal 2026

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Der Rüstungskonzern verzeichnete einen Umsatzanstieg von 8 % auf 1,9 Milliarden Euro, wobei mehrere Sparten deutliche Zuwächse verbuchten. Analysten weisen darauf hin, dass der Auftragsbestand des Unternehmens zudem ein beispielloses Niveau erreicht hat.

Die Abteilung für Luftverteidigung legte mit einem Umsatzplus von 43 % auf 192 Millionen Euro im ersten Quartal am stärksten zu. Die Sparte digitale Systeme folgte mit einem Wachstum von 16 % auf 349 Millionen Euro. Die Division für Ketten- und Radfahrzeuge steuerte 985 Millionen Euro bei – ein moderater Anstieg von 3 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Marinesparte, obwohl volumenmäßig kleiner, zeigte bemerkenswerte Fortschritte. Allein im März 2026 erzielte sie Umsätze von 77 Millionen Euro, getrieben durch Aufträge für das deutsche Flottendienstschiff (FDB424) und das bulgarische Mehrzweck-Modulpatrouillenboot (MMPV 90). Nach der Übernahme von Naval Vessels Lürssen beläuft sich der Auftragsbestand der Sparte nun auf 5,5 Milliarden Euro.

Für das zweite Quartal 2026 erwartet Rheinmetall ein noch stärkeres Wachstum. Großaufträge aus dem Marine- und Automobilbereich sollen diese Beschleunigung vorantreiben. Das Unternehmen hat zudem seine Jahresumsatzprognose auf 14 bis 14,5 Milliarden Euro angehoben – ein deutlicher Sprung gegenüber den 9,9 Milliarden Euro im Jahr 2025.

Die aktuellen Zahlen unterstreichen die robuste Nachfrage nach den Produkten aller Rheinmetall-Sparten. Mit Rekordauftragsbeständen und einer optimistischen Umsatzprognose positioniert sich das Unternehmen für eine anhaltende Expansion. Im kommenden Quartal werden weitere Zuwächse erwartet, insbesondere in den Bereichen Marine und Automobil.

Quelle