06 May 2026, 16:21

Rheinmetall sichert Milliarden-Deal für Skyranger-35 – doch die Aktie fällt trotzdem

Altes deutsches Aktienzertifikat mit einer Stadtansicht und gedrucktem Text.

Rheinmetall sichert Milliarden-Deal für Skyranger-35 – doch die Aktie fällt trotzdem

Rheinmetall erhält Großauftrag im Wert von mehreren hundert Millionen Euro für Skyranger-35-Luftabwehrsysteme

Der vom EU-Mitgliedstaat finanzierte Deal soll die ukrainische Luftverteidigung über den Windfall Profit Mechanism stärken. Trotz des bedeutenden Auftrags gab die Rheinmetall-Aktie am Freitag an einigen Börsen um über 2 Prozent nach.

Die Produktion des neu unterzeichneten Vertrags wird von Rheinmetall Italia SpA mit Sitz in Rom übernommen. Das auf einem Leopard-1-Fahrgestell montierte Skyranger-35-System verzeichnet eine steigende Nachfrage – auch seitens der deutschen Bundeswehr. Marktanalysten betonen, dass Lösungen zur Drohnenabwehr für viele Regierungen weiterhin höchste Priorität genießen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Am Freitag verlor die Rheinmetall-Aktie an der XETRA 1,16 Prozent und auf Tradegate über 2 Prozent. Eine aktuelle Analyse vom 11. Oktober wies auf gemischte Signale für Investoren hin und hob die Kluft zwischen soliden Fundamentaldaten und der Aktienperformance hervor. Der Rüstungssektor bleibt volatil, wobei die allgemeine Marktstimmung oft positive Unternehmensnachrichten überlagert.

Der Ruf des Skyranger-35 als wirksames System hält die Nachfrage auf hohem Niveau. Dennoch bleibt die Rheinmetall-Aktie trotz robuster Auftragslage kurzfristig in einem Abwärtstrend. Diese Diskrepanz spiegelt die größeren Unsicherheiten wider, die Rüstungswerte belasten – selbst starke Aufträge führen nicht immer zu Kurssteigerungen.

Der von der EU finanzierte Auftrag unterstreicht Rheinmetalls Rolle als Lieferant kritischer Luftabwehrsysteme. Die Produktion in Italien wird nun hochgefahren, um sowohl ukrainische als auch weitere europäische Bedürfnisse zu decken. Unterdessen beobachten Investoren genau, wie das Unternehmen trotz voller Auftragsbücher einen unbeständigen Markt navigiert.

Quelle