06 May 2026, 05:34

Rheinfähre zwischen Langst-Kierst und Kaiserswerth droht das Aus – doch es gibt Hoffnung

Plakat mit einem detaillierten Kartenbild des Rheins in Deutschland, mit beschrifteten Sehenswürdigkeiten und geografischen Merkmalen, neben Text und einem Bild einer Säule.

Rheinfähre zwischen Langst-Kierst und Kaiserswerth droht das Aus – doch es gibt Hoffnung

Fährverbindung zwischen Meerbusch-Langst-Kierst und Düsseldorf-Kaiserswerth vor ungewisser Zukunft

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Fährbetrieb, der Meerbusch-Langst-Kierst mit Düsseldorf-Kaiserswerth verbindet, steht vor einem ungewissen Schicksal. Betreiber Hajo Schäfer hat angekündigt, die Strecke bis Ende des Jahres einzustellen – es sei denn, es findet sich ein Käufer oder neues Personal. Nach Jahrzehnten des Betriebs über den Rhein arbeiten lokale Verantwortliche nun daran, die Fähre zu retten.

Hajo Schäfer, der die Fähre betreibt, gab bekannt, den Betrieb einstellen zu wollen, falls keine Lösung gefunden werde. Seine Entscheidung löste rasches Handeln bei Meerbuschs Bürgermeister Christian Bommers und Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller aus. Beide haben sich verpflichtet, die Verbindung zu erhalten, da sie für Anwohner und Pendler von entscheidender Bedeutung sei.

Die beiden Bürgermeister schlugen die Rheinbahn, das regionale Verkehrsunternehmen, als möglichen neuen Betreiber vor. Nach ersten Gesprächen bestätigte Schäfer, dass er einen Wechsel zur Rheinbahn unterstützen würde, sofern die Bedingungen stimmen. Das Verkehrsunternehmen prüft nun die Zukunft der Fähre – eine erste Einschätzung deutet darauf hin, dass der Betrieb fortgeführt werden sollte.

Hinter den Kulissen werden derzeit rechtliche und finanzielle Details geprüft, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Die endgültigen Ergebnisse der Rheinbahn werden in den kommenden Wochen erwartet. Unterdessen wächst die öffentliche Unterstützung für die Fähre: Eine Online-Petition fordert die Verantwortlichen auf, die Verbindung zu erhalten.

Das Schicksal der Fähre hängt nun von der abschließenden Bewertung der Rheinbahn und dem Ausgang der laufenden Verhandlungen ab. Bei einer Zustimmung könnte die Übernahme den Betrieb über das Jahr 2024 hinaus sichern. Bis dahin warten Fahrgäste und Unterstützer gespannt auf die Ergebnisse der Prüfung in den nächsten Wochen.

Quelle