15 April 2026, 10:22

Rhein-Ruhr kämpft um Olympische Spiele 2036 mit nachhaltigem Konzept

Außenansicht des Deutschen Sport & Olympischen Museums in Berlin, das ein Gebäude mit Fenstern und einer Tür zeigt, umgeben von Bäumen und Bannern, unter einem bewölkten Himmel.

Rhein-Ruhr kämpft um Olympische Spiele 2036 mit nachhaltigem Konzept

Vier deutsche Regionen bewerben sich um die Austragung der Olympischen Spiele – darunter auch das Rhein-Ruhr-Gebiet. Der Bewerbungsvorschlag sieht vor, bestehende Veranstaltungsorte wie die Yayla-Arena in Krefeld zu nutzen, um Kosten und Umweltbelastung gering zu halten. Die endgültige Entscheidung hängt von der öffentlichen Unterstützung ab: Lokale Abstimmungen sind für April 2026 geplant.

Das Rhein-Ruhr-Konzept setzt auf ein Netzwerk bereits vorhandener Sporteinrichtungen, um nachhaltige und bezahlbare Spiele zu gewährleisten. Der Standort Westparkstraße in Krefeld ist als Austragungsort für Rollstuhl-Rugby vorgesehen, falls die Paralympics in die Region kommen. Welche olympischen Wettbewerbe dort stattfinden könnten, steht jedoch noch nicht fest.

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Bürger aus Krefeld und 15 weiteren umliegenden Kommunen werden 2026 ihre Stimme abgeben. Die Abstimmung entscheidet, ob die Region ihre Bewerbung offiziell beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) einreicht. An der Spitze des DOSB steht Otto Fricke, ein bekannter FDP-Politiker mit Wurzeln in Uerdingen.

Das Rhein-Ruhr-Team konkurriert mit München, Berlin und Hamburg. Jede Stadt wirbt um die Unterstützung des DOSB, um Deutschland im internationalen Bewerbungsverfahren zu vertreten. Das Ergebnis der Abstimmung im April 2026 wird die Zukunft der Rhein-Ruhr-Bewerbung prägen. Bei Erfolg könnten Krefelds Veranstaltungsstätten eine zentrale Rolle bei den Paralympics spielen. Der Fokus der Region auf Nachhaltigkeit und bestehende Infrastruktur könnte ihre Chancen gegenüber den Mitbewerbern stärken.

Quelle