19 June 2026, 02:28

Rechtsextreme Gewalt in Essen-Kray: Vier Verletzte nach Angriff auf Gegenprotestierende

POL-E: Essen: Konfrontation beim Abgang von Versammlungen - 1. Nachbericht - Erste Untersuchungsergebnisse - Statement des Polizeipräsidenten Andreas Stüve

Rechtsextreme Gewalt in Essen-Kray: Vier Verletzte nach Angriff auf Gegenprotestierende

Gewalttätige Auseinandersetzung nach rechtsextremer Kundgebung in Essen-Kray

Am Freitagabend kam es in Essen-Kray zu einer gewaltsamen Konfrontation im Anschluss an eine rechtsextreme Versammlung. Vier Menschen erlitten leichte Verletzungen, als ehemalige Teilnehmer der Kundgebung Gegenprotestierende auf dem Heimweg angriffen. Die Polizei hat inzwischen 19 Tatverdächtige im Zusammenhang mit dem Vorfall identifiziert.

Am 8. August fanden in Essen-Kray mehrere Zusammenkünfte statt. Als die rechtsextreme Demonstration endete, stiegen einige der Teilnehmer in einen Bus und griffen in der Nähe stehende Gegenprotestierende an. Überwachungskameras hielten die Schlägerei sowie die anschließende Flucht der Verdächtigen fest.

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Die Beamten schritten schnell ein und ermittelten 19 Personen – darunter 16 Männer und drei Frauen im Alter zwischen 13 und 45 Jahren. Sieben von ihnen sind minderjährig; ihre Eltern oder Erziehungsberechtigten wurden informiert. Polizepräsident Andreas Stüve betonte, die Einsatzkräfte hätten zügig gehandelt, und machte deutlich, dass rechtsextreme Extremisten in der Stadt keinen Platz hätten.

Die Ermittlungen laufen noch; die Behörden stützen sich dabei auf Videoaufnahmen und Zeugenaussagen. Für Rückfragen steht die Pressestelle der Polizei Essen/Mülheim an der Ruhr telefonisch, per Fax oder E-Mail zur Verfügung. Der Vorfall unterstreicht die angespannte Stimmung im Zusammenhang mit öffentlichen Kundgebungen in der Region.

Quelle