17 June 2026, 18:46

Polizei räumt Proteste in Köln und Bonn – Festnahmen und Ermittlungen

POL-K: 250829-4-K Polizei Köln beendet Besetzung der SPD-Zentrale - Blockade am Werkstor von Deutz AG aufgelöst

Polizei räumt Proteste in Köln und Bonn – Festnahmen und Ermittlungen

Polizei in Köln und Bonn geht gegen drei Proteste vor

Am 29. August hatten Beamte in Köln und Bonn mit drei getrennten Demonstrationen zu tun. Aktivisten richteten sich gegen politische und industrielle Einrichtungen, was zu Festnahmen und strafrechtlichen Ermittlungen führte. Die Behörden griffen ein, um Besetzungen und Blockaden an den jeweiligen Orten zu räumen.

Gegen 10 Uhr morgens drangen etwa 20 Personen in das Foyer der SPD-Parteizentrale in der Kölner Magnusstraße ein. Sie weigerten sich zu gehen und trugen Transparente mit antimilitaristischen Parolen. Die Polizei traf ein und forderte die Gruppe auf, ihre Masken abzunehmen und den Eingang freizumachen – doch die Demonstranten kamen der Aufforderung nicht nach. Die SPD erstattete später Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs; die Beamten entfernten die Personen und leiteten Verfahren gegen sie ein.

Um 10:40 Uhr wurde die Polizei zum Industriegelände von Deutz AG in der Dillenburger Straße im Stadtteil Kalk gerufen. Mehr als 200 Protestierende hatten den Zugang blockiert und versuchten, auf das Gelände zu gelangen. Die Einsatzkräfte lösten die Menschenansammlung auf und räumten die Straßensperre, sodass der Zutritt zum Standort wieder möglich war.

Gegen 13:50 Uhr meldete die Rheinmetall AG eine Versammlung von 30 bis 40 teilweise vermummtem Personen vor ihrer Niederlassung an der Pützchens Chaussee in Bonn-Beuel. Nach Polizeieinsatz stieg die Gruppe in eine Regionalbahn Richtung Köln. Drei Personen leisteten Widerstand bei der Festnahme und wurden vorläufig in Gewahrsam genommen, bevor sie wieder freigelassen wurden.

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In allen drei Fällen laufen nun Ermittlungen wegen möglicher Verstöße gegen das Versammlungsrecht. Die Proteste führten zu Behinderungen an politischen und industriellen Standorten. Die Behörden haben Maßnahmen ergriffen, um die Hausbesetzungen und Blockaden zu unterbinden.

Quelle