15 May 2026, 14:28

Platter Reifen auf Autobahn löst schwere Kollision nach riskantem Radwechsel aus

Balkendiagramm mit der Bezeichnung "Verkehrsunfälle in Gegenrichtung" zeigt die jährlichen Todesfälle in den USA, wobei die Balken verschiedene Jahre darstellen und ihre Höhe die Schwere des Unfalls angibt.

Platter Reifen auf Autobahn löst schwere Kollision nach riskantem Radwechsel aus

Platten Reifen auf Autobahn führt zu schwerem Unfall nach Reifenwechsel auf dem Standstreifen

Ein kleiner Reifenschaden auf der Autobahn löste eine schwere Kollision aus, nachdem ein Fahrer auf dem Standstreifen anhielt, um ein Rad zu wechseln. Der Vorfall, an dem drei Fahrzeuge beteiligt waren, hat eine Untersuchung zu gefährlichem Verkehrsverhalten eingeleitet. Die Behörden erinnern Autofahrer nun an die Risiken, die mit dem Anhalten auf dem Standstreifen verbunden sind.

Der Zwischenfall begann, als ein 56-jähriger Mann aus Dortmund wegen eines platten Reifens auf dem Standstreifen der Autobahn anhielt. Er war mit zwei Mitfahrern unterwegs und beschloss, das Rad selbst zu wechseln – obwohl es bereits dunkel war. Statt das Warndreieck in sicherer Entfernung aufzustellen, platzierte er es nur wenige Meter hinter seinem Fahrzeug. Das Dreieck war beschädigt: Die rote Reflektorfolie war zerbrochen und nur mit Klebeband notdürftig zusammengehalten.

Kurz darauf fuhr ein 18-jähriger Mann aus Bocholt in einem Audi A3, als er das schlecht positionierte Warndreieck bemerkte. Beim Versuch, ihm auszuweichen, übersah er den stehenden Audi A6 vor sich. Sein Fahrzeug kollidierte mit dem Audi A6 und schob diesen gegen die Mittelleitplanke. Der Audi A6 kam schließlich auf der linken Fahrspur der Autobahn zum Stehen.

Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen gegen den 56-jährigen Fahrer wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr eingeleitet. Die Behörden betonten, dass Autofahrer Reparaturen niemals auf dem Standstreifen durchführen sollten, da dieser Bereich weiterhin ein hohes Risiko berge. Stattdessen sollten Fahrer nach kleineren Unfällen oder Pannen die nächste Notfallspur oder einen Parkplatz ansteuern und die Polizei verständigen. Falls möglich, könne auch ein laufender Motor die Sichtbarkeit und Sicherheit erhöhen.

Der Unfall unterstreicht die Gefahren, die von falsch abgesicherten liegengebliebenen Fahrzeugen auf Autobahnen ausgehen. Die Polizei wiederholte, dass Warndreiecke weit genug entfernt – entsprechend der zulässigen Höchstgeschwindigkeit – aufgestellt werden müssen, um anderen Fahrern ausreichend Warnzeit zu geben. Die Ermittlungen zu den Handlungen des Fahrers dauern noch an.

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