17 June 2026, 18:53

Patrik Kittel: Vom Pony-Fan zum dreifachen Olympioniken im Dressursport

20 Fragen mit schwedischem Dressurreiter Patrik Kittel

Patrik Kittel: Vom Pony-Fan zum dreifachen Olympioniken im Dressursport

Der schwedische Dressurreiter Patrik Kittel hat sich in der Pferdesportwelt einen Namen gemacht. Seine Karriere ist geprägt von mehreren Olympiateilnahmen und Spitzenplatzierungen bei Weltmeisterschaften. Gemeinsam mit seiner Frau, einer ebenfalls erfolgreichen Olympionikin, führt er einen prosperierenden Reitstall.

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Kittels Leidenschaft für das Reiten entfachte sich bereits in der Kindheit – ausgelöst durch die Ponys seiner damaligen Freundin. Dieser frühe Enthusiasmus trieb ihn an, seinen Traum von der Olympiateilnahme zu verwirklichen, was ihm dreimal gelang: in Peking, London und Rio. Zudem war er bei drei FEI-Weltreiterspielen am Start, zuletzt in Tryon, North Carolina, wo er im Einzel den vierten Platz belegte und mit dem schwedischen Team ebenfalls Rang vier erreichte.

Zu seinen größten Erfolgen zählen der Gewinn einer Medaille in der Kür 2011 in Rotterdam sowie die Ausbildung von über 45 Pferden bis zur Grand-Prix-Ebene. Trotz seiner Erfolge musste er auch Rückschläge verkraften, darunter vier Disqualifikationen, weil er in Dressurprüfungen die falsche Route ritt. Zu seinen Mentoren gehören Kjell Enhager, den er als Lebensberater bezeichnet, sowie seine Frau Lyndal Oatley, eine australische Dressur-Olympionikin der Jahre 2012 und 2016.

Gemeinsam betreiben sie in Nottuln, Deutschland, den Reitstall Outstanding Stables. Kittel bewundert das legendäre Pferd Totilas und würde gerne die Chance erhalten, Dorothee Schneiders Showtime FRH zu reiten. Sein persönliches Motto spiegelt seine Lebenseinstellung wider: „Man lebt nur einmal – nutze jeden Tag, um das Beste daraus zu machen, und bleib glücklich.“

Kittels Laufbahn umfasst Olympiateilnahmen, Weltmeisterfolge und einen florierenden Stall. Sein Engagement in der Pferdeausbildung und seine Fähigkeit, aus Fehlern zu lernen, zeigen seine Hingabe zum Sport. Mit seiner Arbeit und Philosophie bleibt er eine Inspiration für viele.

Quelle